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            <title>45. Landesdelegiertenkonferenz: Anträge</title>
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                <title>45. Landesdelegiertenkonferenz: Anträge</title>
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                        <title>V4NEU2: Stärkung des Radwegebaus an Landesstraßen in Brandenburg</title>
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                        <author>Parteirat (beschlossen am: 13.12.2021)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz bittet die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sich konsequent gegen eine weitere Kürzung der Haushaltsmittel für Radwege an Landesstraßen im Haushalt 2023 im Vergleich zu 2021 einzusetzen. Mit dem Haushalt 2023 sollen Investitionen in den Rad- und Schnellradwegeausbau dann substantiell und kontinuierlich steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der derzeitige Haushaltsentwurf 2022 sieht im Kapitel 11 460, Titel 89110 für die Unterhaltung und den Bau von Radwegen an Landesstraßen lediglich 5,5 Mio Euro vor. Im Vergleich: Im Jahr 2020 standen für Radwege an Landesstraßen noch 9,5 Mio. Euro und im laufenden Jahr (2021) 10 Mio. Euro zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz kritisiert die derzeit vorgesehenen Kürzungen im Radwegeausbau an Landesstraßen im Landeshaushalt und fordert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kurzfristig eine Anpassung der Haushaltsmittel in 2023 auf das Niveau von 2021 und in der Mittelfristplanung eine Steigerung der Haushaltsmittel für die Unterhaltung und den Bau von Radwegen an Landesstraßen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau von Planungskapazitäten sicherzustellen. Hierfür sind Lösungen zu erarbeiten, die die Personalkapazitäten im Bereich Radwegebau erhöhen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Haushaltsentwurf für 2022 werden die Mittel für Radwege an Landesstraßen gekürzt! Als Begründung wird herangeführt, dass im Landesbetrieb Straßenwesen nicht ausreichend Planungen und Planungskapazitäten vorhanden seien. Eine Reduzierung der Landesmittel für die Radverkehrsinfrastruktur sowie die hierfür fehlenden Planungen für Radwege an Landesstraßen sind ein Alarmzeichen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor ist eine deutliche Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur ein essentieller Faktor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausbau der landesweiten Radverkehrsinfrastruktur hat einen immensen strukturellen Nachholbedarf, um seine Chancen im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr zu bekommen. Auch das vom MIL beauftragte Gutachten „Beitrag zur Überarbeitung der Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ bestätigt diese Aussage, dass Brandenburg sich zu sehr auf die Mobilität des motorisierten Verkehrs zu Lasten des Umweltverbundes konzentriere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Nachholbedarf wird auch im Vergleich mit anderen Bundesländern deutlich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Brandenburg gibt es lediglich an 310 km von 5.624 km der Landesstraßen einen Radweg. D.h. nur 5,5% der Landesstraßen in Brandenburg verfügen über Radwege. Zum Vergleich beträgt der Anteil an Radwegen an Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen 15,4%, in Mecklenburg-Vorpommern 16,6 % und in Niedersachen sogar 78,7% (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/19/232/1923200.pdf"><span class="underline">https://dserver.bundestag.de/btd/19/232/1923200.pdf</span></a>; Kleine Anfrage an die Bundesregierung; Drucksache 19/23200 vom 08.10.2020).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur, wenn der Mitteleinsatz für Radwege an Landesstraßen entschieden erhöht wird, können die bestehende Radwege erhalten und modernisiert und Radwege an Landesstraßen neu gebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das MIL setzt aus der Not nun auf die Co-Finanzierung des Bundesprogramms „Stadt und Land“, um auf die Planungskapazitäten der Kommunen zurückgreifen zu können. Die im Landeshaushalt offenbarte Lücke kann hiermit jedoch nicht gefüllt werden, da mit dem Bundesprogramm keine Radwege an Landesstraßen gebaut werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher sind die Haushaltsmittel für Radwege an Landesstraßen mindestens auf das Niveau von 2021 anzuheben. Andernfalls werden noch auf längere Sicht in Brandenburg viele Radverkehrsverbindungen von Orten zu Bahnhöfen, von Orten zu Ober- und Mittelzentren fehlen. Und es bestünde nicht einmal die Aussicht, dass in absehbarer Zeit von der Bedarfsliste Radwege an Landesstraßen die als „indisponibel“ eingestuften Maßnahmen abgearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur so kann die Sicherheit an Landesstraßen für radfahrende Kinder und Radfahrer*innen erhöht werden! Nur mit einer wachsenden Infrastruktur von Landesradwegen werden die Bürger*innen bei kurzen Wegeentfernungen zwischen den Kommunen vom Auto auf das Rad umsteigen! Nur so kann eine Mobilitätswende gelingen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 17:56:17 +0100</pubDate>
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                        <title>V4NEU: Stärkung des Radwegebaus an Landesstraßen in Brandenburg</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/motion/44337</link>
                        <author>LAG Mobilität Brandenburg (beschlossen am: 21.10.2021)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz bittet die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, sich konsequent gegen eine weitere Kürzung der Haushaltsmittel für Radwege an Landesstraßen im Haushalt 2023 im Vergleich zu 2021 einzusetzen. Mit dem Haushalt 2023 sollen Investitionen in den Rad- und Schnellradwegeausbau dann substantiell und kontinuierlich steigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der derzeitige Haushaltsentwurf 2022 sieht im Kapitel 11 460, Titel 89110 für die Unterhaltung und den Bau von Radwegen an Landesstraßen lediglich 5,5 Mio Euro vor. Im Vergleich: Im Jahr 2020 standen für Radwege an Landesstraßen noch 9,5 Mio. Euro und im laufenden Jahr (2021) 10 Mio. Euro zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz kritisiert die derzeit vorgesehenen Kürzungen im Radwegeausbau an Landesstraßen im Landeshaushalt und fordert</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kurzfristig eine Anpassung der Haushaltsmittel in 2023 auf das Niveau von 2021 und in der Mittelfristplanung eine Steigerung der Haushaltsmittel für die Unterhaltung und den Bau von Radwegen an Landesstraßen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Aufbau von Planungskapazitäten sicherzustellen. Hierfür sind Lösungen zu erarbeiten, die die Personalkapazitäten im Bereich Radwegebau erhöhen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Haushaltsentwurf für 2022 werden die Mittel für Radwege an Landesstraßen gekürzt! Als Begründung wird herangeführt, dass im Landesbetrieb Straßenwesen nicht ausreichend Planungen und Planungskapazitäten vorhanden seien. Eine Reduzierung der Landesmittel für die Radverkehrsinfrastruktur sowie die hierfür fehlenden Planungen für Radwege an Landesstraßen sind ein Alarmzeichen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor ist eine deutliche Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur ein essentieller Faktor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Ausbau der landesweiten Radverkehrsinfrastruktur hat einen immensen strukturellen Nachholbedarf, um seine Chancen im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr zu bekommen. Auch das vom MIL beauftragte Gutachten „Beitrag zur Überarbeitung der Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ bestätigt diese Aussage, dass Brandenburg sich zu sehr auf die Mobilität des motorisierten Verkehrs zu Lasten des Umweltverbundes konzentriere.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Nachholbedarf wird auch im Vergleich mit anderen Bundesländern deutlich:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Brandenburg gibt es lediglich an 310 km von 5.624 km der Landesstraßen einen Radweg. D.h. nur 5,5% der Landesstraßen in Brandenburg verfügen über Radwege. Zum Vergleich beträgt der Anteil an Radwegen an Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen 15,4%, in Mecklenburg-Vorpommern 16,6 % und in Niedersachen sogar 78,7% (<a href="https://dserver.bundestag.de/btd/19/232/1923200.pdf"><span class="underline">https://dserver.bundestag.de/btd/19/232/1923200.pdf</span></a>; Kleine Anfrage an die Bundesregierung; Drucksache 19/23200 vom 08.10.2020).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur, wenn der Mitteleinsatz für Radwege an Landesstraßen entschieden erhöht wird, können die bestehende Radwege erhalten und modernisiert und Radwege an Landesstraßen neu gebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das MIL setzt aus der Not nun auf die Co-Finanzierung des Bundesprogramms „Stadt und Land“, um auf die Planungskapazitäten der Kommunen zurückgreifen zu können. Die im Landeshaushalt offenbarte Lücke kann hiermit jedoch nicht gefüllt werden, da mit dem Bundesprogramm keine Radwege an Landesstraßen gebaut werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher sind die Haushaltsmittel für Radwege an Landesstraßen mindestens auf das Niveau von 2021 anzuheben. Andernfalls werden noch auf längere Sicht in Brandenburg viele Radverkehrsverbindungen von Orten zu Bahnhöfen, von Orten zu Ober- und Mittelzentren fehlen. Und es bestünde nicht einmal die Aussicht, dass in absehbarer Zeit von der Bedarfsliste Radwege an Landesstraßen die als „indisponibel“ eingestuften Maßnahmen abgearbeitet werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur so kann die Sicherheit an Landesstraßen für radfahrende Kinder und Radfahrer*innen erhöht werden! Nur mit einer wachsenden Infrastruktur von Landesradwegen werden die Bürger*innen bei kurzen Wegeentfernungen zwischen den Kommunen vom Auto auf das Rad umsteigen! Nur so kann eine Mobilitätswende gelingen!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 17:42:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V3NEU: Arbeits- und Gesundheitsschutz – Pandemie und neue Gefährdungen erfordern neue Schutzmaßnahmen</title>
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                        <author>Parteirat (beschlossen am: 13.12.2021)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeits- und Gesundheitsschutz – Pandemie und neue Gefährdungen erfordern neue Schutzmaßnahmen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90/Die Grünen im Land Brandenburg setzen sich dafür ein, einen hohen Arbeitsschutzstandard zu gewährleisten, Defizite zu erkennen und auszugleichen. Viele Beteiligte müssen zusammenwirken, um das zu erreichen, darunter Sozialpartner, gesetzliche Unfallversicherungsträger, gesetzliche Krankenversicherung und Aufsichtsbehörden. Arbeits- und Gesundheitsschutz muss sich sowohl auf das Verhalten der Menschen als auch auf die Verhältnisse richten; so kann es dem Gesundheitsschutz dienen, Arbeitnehmer*innen darin zu schulen, mit Stress besser umzugehen; gleichzeitig ist es sinnvoll, dass der Arbeitgeber Stressursachen am Arbeitsplatz reduziert. Wir stehen für Fördern bei der Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen und für Fordern beim Einhalten der Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Unsere Aufgabe als Bündnis90/Die Grünen in Brandenburg sehen wir darin, mit den auf Landesebene zur Verfügung stehenden Mitteln an diesem Ziel mitzuarbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen, die durch eine Covid-Erkrankung Schäden erlitten haben, können auf unsere Unterstützung bauen. Aufgrund der Erfahrungen der Corona-Pandemie bereiten wir uns für mögliche weitere Pandemien gut vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Arbeitgeber beim Arbeits- und Gesundheitsschutz fördern und fordern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Verantwortlich für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Arbeitswelt sind die Arbeitgeber. Die gesetzliche Unfallversicherung und die Landesbehörden für den Arbeits- und Gesundheitsschutz unterstützen sie dabei und sorgen für die Einhaltung der Vorgaben des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Prävention insbesondere in kleinen und mittleren Betrieben voranbringen durch Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung, Eingliederungsmanagement, Führungskräftequalifizierung sowie zum Schutz der Beschäftigten vor Gewalt und Mobbing. Mediation soll als Möglichkeit zur Bearbeitung von Konflikten am Arbeitsplatz bekannter gemacht und ihr Einsatz als Beratungs- und Unterstützungsangebot gefördert werden. Das Sozialpartnerprojekt „Netzwerk KMU-Gesundheitskompetenz“ soll gestärkt und ausgeweitet werden. Bislang kaum genutzte Präventionsmittel der gesetzlichen Krankenversicherung sollen in Brandenburg künftig vollständig für den vorbeugenden Gesundheitsschutz eingesetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesundheitsziele für die Arbeitswelt im Land Brandenburg entwickeln, wie in der „Landesrahmenvereinbarung zu Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie“ vorgesehen. Der „Arbeitskreis Arbeit und Gesundheit“ beim Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) soll den Auftrag erhalten, diesen Prozess zu starten und zu steuern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Attraktivität des Berufsbilds und Tätigkeitsfelds Arbeitsmedizin fördern, um die Zahl der Betriebsärzt*innen zu steigern. Die Landesregierung wird aufgefordert, einen Lehrstuhl für Arbeitsmedizin an einer Hochschule in Brandenburg einzurichten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass Schwerpunktprogramme des LAVG zur Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sind in Arbeitsbereichen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung und/oder Problemlage fortgeführt und intensiviert werden. Sie sollen künftig verstärkt Arbeitsbereiche mit besonderen psychischen Belastungen einbeziehen, darunter zeitnah die Altenpflege. Das LAVG berichtet in seinem Jahresbericht, ob und inwieweit Schwerpunktprogramme nach längerer Frist zu messbaren Erfolgen geführt haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>dass das Land Brandenburg die Betriebsbesichtigungs-Quote nach dem Arbeitsschutzkontrollgesetz (5 % der Betriebe jährlich) im Jahr der nächsten Landtagswahl (2024), nicht erst zum letztmöglichen Termin 2026 erfüllt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den Rückgang der Betriebsbesichtigungen stoppen und umkehren. Dazu ist das Personal auf den erforderlichen Umfang aufzustocken. In einer ersten Sofortmaßnahme sind 16 zusätzliche Aufsichtsbeamt*innen mit der Kernaufgabe Arbeitsschutz nach § 21 Arbeitsschutzgesetz einzustellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Zahl der Aufsichtspersonen auf das von der Bundesrepublik Deutschland gegenüber der ILO zugesicherte Maß (1:10.000 Beschäftigte) anheben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gesundheitsgefährdung durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zunahme der Gesundheitsgefährdung durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz ist ein seit vielen Jahren laufender Prozess und stellt eine der großen Veränderungen in der Arbeitswelt dar. Das gilt für alle Bereiche der Wirtschaft. Besonders betroffen sind aber auch Frauen und Männer in Sorge-Berufen. Gesundheitsgefährdung durch psychische Belastungen wird bislang zu wenig ernstgenommen, obwohl sie große individuelle, gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Schäden durch lange Krankheits- und Rehabilitationszeiten sowie Frühverrentungen verursacht. Wir wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>hinreichend konkrete und verpflichtende Regelungen für den Umgang mit arbeitsbedingter psychischer Belastung in einer Arbeitsschutzvorschrift niederlegen. Die Landesregierung wird aufgefordert, im Bundesrat eine Initiative für eine „Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastung bei der Arbeit“ zu ergreifen. Sie soll dabei an den vom Bundesrat erfolglos eingebrachten Entwurf von 2013 anknüpfen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>auf Landesebene einen „Runden Tisch Gefährdung durch psychische Belastungen“ (Arbeitstitel) mit Arbeitgeberverbänden, betrieblichen Interessenvertretungen und Gewerkschaften, Koordinierungsstelle Betriebliche Gesundheitsförderung der gesetzlichen Krankenversicherung, gesetzlichen Unfallversicherungsträgern und LAVG mit dem Ziel, Maßnahmeprogramme zu entwickeln und umzusetzen. Dazu muss die Landesregierung eine klare Zuständigkeit für die Federführung festlegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Corona–Pandemie – Geschädigte unterstützen und Menschen jetzt und in Zukunft schützen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona-Pandemie erfordert betrieblichen Infektionsschutz, medizinische Versorgung, Nachsorge sowie soziale und finanzielle Unterstützung von Menschen mit Langzeitschäden. Das wollen wir sicherstellen. In der Pandemie haben wir Erfahrungen mit Stärken und Schwächen gemacht, die wir für die Vorbereitung auf künftige Pandemien nutzen müssen. Wir wollen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>auf Corona bezogene Gefährdungsbeurteilungen in den Betrieben flächendeckend sicherstellen und die erfolgreiche Kooperation der Partner der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden bei der Erarbeitung der Arbeitsschutzregel SARS-CoV-2 2020 auf Landesebene nachbilden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den möglichen Anstieg von Berufskrankheiten und Langzeitfolgen beobachten, Maßnahmen vorbereiten und ausreichende Kapazitäten in der Rehabilitation für von Langzeitfolgen Betroffene schaffen. In Brandenburg gibt es viele Rehabilitationseinrichtungen. Die vorhandenen Möglichkeiten sind für die Behandlung von Long-Covid-Geschädigten zu nutzen und auszubauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beweiserleichterung in der gesetzlichen Unfallversicherung für Beschäftigte erreichen, die während ihrer Erwerbstätigkeit Langzeitschäden durch Covid-19 erlitten haben. Die Anerkennung von Covid-19 als Berufskrankheit muss erleichtert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erfahrungen aus der Corona-Pandemie systematisch auswerten, Erkenntnisse aus der Risikoanalyse des RKI 2012 einbeziehen und ein landesbezogenes Vorbeugungsprogramm für mögliche weitere Pandemien auflegen. Darin sollen u.a. Bevorratung von Schutzmaterial und Reaktionspläne enthalten sein. Der öffentliche Gesundheitsdienst ist für den Infektionsschutz zuständig. Er wird gestärkt und aufgewertet. Krisenvorbeugung erfordert, Reservekapazitäten einzuplanen und zu finanzieren. Wir begrüßen den Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) von Bund und Ländern (September 2020). Die Landesregierung muss darauf hinwirken, dass er vollständig umgesetzt wird und das Land der Vereinbarung entsprechend weitere Maßnahmen ergreift. Dazu gehört u.a., dass die brandenburgischen Kommunen Sicherheit bekommen, dass sie die vereinbarten zusätzlichen Stellen auch über das Jahr 2026 hinaus finanzieren können. Wir fordern die Landesregierung auf, bis zum Jahresende 2022 dazu einen Plan zu erarbeiten.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><span class="underline">Zur Einleitung</span></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Der Koalitionsvertrag für Brandenburg sieht vor: „Die Kontrolle und Durchsetzung von Arbeits- und Sozialrechten werden verstärkt, wobei der Fokus besonders auf der Bekämpfung von Schwarzarbeit, Lohndumping, unbezahlten Überstunden und Sozialversicherungsbetrug liegt.“</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der Arbeitsschutz für die Gesundheit der Arbeitnehmer*innen, für das Funktionieren unserer Gesellschaft und für das Fortbestehen wichtiger wirtschaftlicher und sozialer Tätigkeiten ist. Daher muss der Weg zur Erholung und erneuten Steigerung der Produktivität auch die erneuerte Verpflichtung beinhalten, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in den Vordergrund zu stellen und die Synergien zwischen Arbeitsschutz und öffentlicher Gesundheitspolitik zu verbessern.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Neben der Gesundheit und dem Wohlbefinden gibt es auch starke wirtschaftliche Argumente für ein hohes Schutzniveau für Arbeitnehmer*innen. Schätzungen zeigen, dass jeder Euro, der in Arbeitsschutz investiert wird, sich im Schnitt um mehr als das Doppelte für die Arbeitgeber auszahlt.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die EU-Kommission schreibt im Strategischen Rahmen der EU für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2021</em><em>–</em><em>2027 vom 21.6.2021 „Bereits vor der Pandemie waren etwa 84 Millionen Menschen in der EU von psychischen Problemen betroffen. Die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der EU sind der Meinung, dass Stress an ihrem Arbeitsplatz häufig vorkommt, und Stress trägt zu etwa der Hälfte aller Fehltage bei. Fast 80 % der Führungskräfte sind besorgt über arbeitsbedingten Stress.“ </em><em>Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten unter anderem dazu auf, </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>sich auf die Nutzung digitaler Werkzeuge konzentrieren, um die Arbeitsaufsicht effizienter zu gestalten, indem sie Verstöße gegen die Rechtsvorschriften sowohl verhindern als auch aufdecken; </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>„Peer-Reviews“ zu organisieren, die sich mit arbeitsplatzbezogenen psychosozialen und ergonomischen Fragen befassen; </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>die Überwachung und Datenerfassung zur Situation psychischer und psychosozialer Risiken in allen Sektoren zu stärken.</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Erkennung von Risiken in Berufen, die lange Zeit übersehen oder als „leichte Arbeit“ angesehen wurden (z. B. Pflegekräfte oder Reinigungskräfte).</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><span class="underline">Zum Abschnitt Arbeitgeber beim Arbeits- und Gesundheitsschutz fördern und fordern</span></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>So wie es mit der Förderung der Fachweiterbildung “Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin“ gelungen ist, die Zahl der Hausärzt*innen zu steigern (§75a SGB V), könnte auch dem Mangel an Fachärzt*innen für Arbeitsmedizin erfolgreich begegnet werden. Ein Lehrstuhl für Arbeitsmedizin kann beispielsweise in das Konzept für die Gesundheitsregion Lausitz aufgenommen werden. Das Land Brandenburg sollte den Lehrstuhl gezielt interdisziplinär und innovativ anlegen und einen Schwerpunkt auf geschlechtsspezifische arbeitsmedizinische Erkenntnisse legen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auf Bundesebene hat sich die Zahl der Betriebsbesichtigungen in den vergangenen zehn Jahren halbiert, durchschnittliche Zeitraum zwischen zwei (möglichen) Betriebsbesichtigungen von 10,5 auf 22,0 Jahre verlängert. Ein ähnliches Bild zeigt der Arbeitsschutzbericht Brandenburg 2019 [Vergleichszahlen 2009 in eckigen Klammern]: „Im Jahr 2019 waren im Betriebsstätten-Kataster der Arbeitsschutzverwaltung Brandenburg 64.954 [2009=72.914] Betriebsstätten mit 818.956 [2009=770.597] Be</em>schäftigten sowie 2.931 Betriebsstätten ohne Beschäftigte registriert. Die Kleinbetriebsstätten (1 bis<em> 19 Beschäftigte) dominierten mit einem Anteil von 84 % den Bestand. ... In den Betriebsstätten erfolgten 2.170 [2009=7.229] eigeninitiierte Besichtigungen. ... In weiteren 2.695 [2009=3.621] Fällen war ein besonderer Anlass der Grund für eine Besichtigung.“ </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Auch die EU fordert in ihrem Strategischen Rahmen der EU für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2021–2027 „dem rückläufigen Trend bei der Zahl der Arbeitsinspektionen in einigen Mitgliedstaaten durch eine Verstärkung der Inspektionen vor Ort entgegenzuwirken.“</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><span class="underline">Zum Abschnitt Psychische Belastungen</span></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Wenn psychische Belastung zu somatischer oder psychischer Erkrankung führt, fließt kein Blut. Das darf aber kein Freibrief für Wegsehen sein. Während es für Arbeitsunfälle ein gut funktionierendes Netz ärztlicher Versorgung und Rehabilitation gibt („Durchgangsarzt“), gibt es beispielsweise für arbeitsbedingte psychische Erkrankungen kein vergleichbares Netz von „Durchgangspsychotherapeut*innen“.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Psychische Erkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweitteuerste Erkrankungsgruppe. Die direkten Kosten zur Behandlung psychischer Erkrankungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) betragen jährlich 44 Mrd Euro, 13,1 % der Ausgaben insgesamt (Zahlen für 2017; 2008 waren es: 23 Mrd, 11,3 % der GKV-Ausgaben). Tendenz stetig steigend. Hinzu kommen die indirekten Kosten für Krankheitsausfall usw. Sie werden auf 21 Mrd. Euro Ausfall von Bruttowertschöpfung veranschlagt. Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für eine frühzeitige Berentung. Frauen sind sowohl bei den Erkrankungen als auch den Frührenten deutlich häufiger betroffen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Die geforderte „Verordnung zum Schutz vor Gefährdungen durch psychische Belastung bei der Arbeit“ hätte in der betrieblichen Praxis eine Funktion, die mit der Gefahrstoffverordnung oder der Arbeitsstättenverordnung vergleichbar wäre.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em><span class="underline">Zum Abschnitt: Corona–Pandemie – Geschädigte unterstützen und Menschen jetzt und in Zukunft schützen</span></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>Im Pakt für den ÖGD ist unter anderem vereinbart, dass der Aufwuchs von Stellen bei den kommunalen Gesundheitsämtern über 2026 nachhaltig sein muss und die Länder dazu ihren Beitrag leisten. Vereinbart ist, dass sich Bund und Länder 2023 über dieses Thema austauschen.</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>In der EU ist die Anerkennung von COVID-19 als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall bereits in 25 Mitgliedstaaten Realität. Frankreich beispielsweise hat im September 2020 eine Verordnung erlassen, die bei Beschäftigten im Gesundheitswesen und ähnlichen Berufen in Fällen einer schweren Atemwegsinfektion die automatische Anerkennung vorsieht. Außerdem ist in Frankreich eine Entschädigung für solche Fälle vorgesehen. In Dänemark können Fälle von COVID-19 sowohl als Berufskrankheit als auch als Arbeitsunfall in allen Berufen anerkannt und entschädigt werden, nachdem die zuständigen Behörden eine Bewertung vorgenommen haben. </em><em>Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>Vorsorgepläne für künftige Krisen in den nationalen Arbeitsschutzstrategien auszuarbeiten, einschließlich der Umsetzung von EU-Leitlinien und -Instrumenten; </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>bis 2023 Koordinierungsmechanismen zwischen den Behörden für öffentliche Gesundheit und Arbeitsschutz zu entwickeln; </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>die Überwachung und effektive Inspektionen der Arbeitsschutzverpflichtungen gegenüber Saisonarbeitskräften in risikoreichen Berufen auszubauen; </em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><em>die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Arbeitsaufsichtsbehörden und anderen einschlägigen nationalen Behörden zur Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsstandards in allen Beschäftigungsbereichen zu stärken.</em></li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 10:25:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2NEU2: Die nächsten Wahlen im Blick: Parteientwicklung vorantreiben</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/die-nachsten-wahlen-im-blick-parteientwicklung-vorantreiben-55753</link>
                        <author>Parteirat (beschlossen am: 22.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/die-nachsten-wahlen-im-blick-parteientwicklung-vorantreiben-55753</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LDK möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die LDK beauftragt die Strukturkommission (bestehend aus Vertreter*innen des Landesvorstands, Parteirats, Kreisverbänden, LAGen, GJ), bis zum Ende des 1. Quartals 2022 ein Konzept für die Kreisverbandsbetreuung im Rahmen der Parteientwicklung zu entwerfen. </strong></strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 19:59:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V2NEU: Die nächsten Wahlen im Blick: Parteientwicklung vorantreiben</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/motion/44122</link>
                        <author>Clemens Wehr</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/motion/44122</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LDK möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>Die LDK beauftragt die Strukturkommission (bestehend aus Vertreter*innen des Landesvorstands, Parteirats, Kreisverbänden, LAGen, GJ), bis zum Ende des 1. Quartals 2022 ein Konzept für die Kreisverbandsbetreuung im Rahmen der Parteientwicklung zu entwerfen. </strong></strong><br></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser kleiner und noch immer strukturschwacher Landesverband hat aufregende vier Jahre hinter sich und ist mitten in einer Transformation:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>unsere einzige Bundestagsabgeordnete wurde Bundesvorsitzende, und verschaffte unserem Landesverband eine größere mediale Aufmerksamkeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>wir sind in der Mitgliederanzahl auf mehr als das Doppelte gewachsen, und mussten und müssen in den Kreisverbänden neue Strukturen und Abläufe schaffen, um dem gerecht zu werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>wir sind mitten in einem Generationswechsel, in welchem sich die erfahrenen „alten Häsinnen und Hasen“ der 90er und 2000er Jahre zunehmend in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>wir sind bei den Kommunalwahlen viel stärker geworden und damit teilweise auch in gänzlich neue Verantwortungen, wie z.B. Ausschussvorsitze und Aufsichtsratsmandate, gekommen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li><p>wir haben im Land Regierungsverantwortung übernommen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insbesondere Letzteres stellte den Landesvorstand und hier insbesondere die Landesvorsitzenden in den letzten zwei Jahren vor völlig neue Herausforderungen. Das war absehbar und das sind der Landesvorstand zusammen mit der Landesgeschäftsstelle beherzt angegangen. Die Pandemie hat für zusätzliche, kaum noch bewältigbare Herausforderungen auf allen Ebenen gesorgt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die KGF-Förderung und die Einsetzung einer Strukturkommission sind richtige Entscheidungen gewesen, um die Professionalisierung und Weiterentwicklung des Landesverbandes voranzutreiben. Für die nächsten Jahre ist es wichtig, den Landesverband und die Kreisverbände strategisch und gezielt auf mehr Exekutiv-Verantwortung vorzubereiten und sie dahin zu entwickeln. Eine Partei, die auf Bundes- und Landesebene Regierungsverantwortung übernimmt und ein Landesverband, der eine Bundesvorsitzende und Minister*innen stellt, muss an sich den Anspruch haben, schnellstmöglich auch auf kommunaler Ebene Verantwortungsübernahme zu forcieren, um auf allen Ebenen zu zeigen: Grün kann regieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So, wie wir vorbildlich mit einem Frauen-Mentoring-Programm gezielt Frauen ermutigen und fördern, kommunalpolitisch aktiv zu sein, so müssen wir gezielt Menschen ermutigen und fördern, auf Grünem Ticket für uns in Verantwortung zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir halten es für wichtig, dass diese Prozesse aus dem Landesvorstand heraus mit Unterstützung aus der Landesgeschäftsstelle gesteuert werden: die jeweiligen Kreisvorstände könnten unterstützt werden, sich schon jetzt gezielt Gedanken zu machen, wie man sich mit wem zur nächsten Kommunalwahl und zu den Landrät*innen- und Bürgermeister*innenwahlen aufstellt, und zu schauen, welche Personen mit welchen Kompetenzen und welchen neuen Umkreisen in den letzten drei Jahren zu uns gekommen sind, die vielleicht als Kandidat*innen für Beigeordnetestellen usw. in Frage kommen und langfristig aufgebaut werden sollen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Dec 2021 19:58:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V6NEU: Die Ampel steht auf grün - Klimagerechtigkeit in die Offensive</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/die-ampel-steht-auf-grun-klimagerechtigkeit-in-die-offensive-31270</link>
                        <author>Landesparteirat (beschlossen am: 22.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/die-ampel-steht-auf-grun-klimagerechtigkeit-in-die-offensive-31270</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine klimagerechte und somit lebenswerte Welt für alle zu schaffen, ist unser aller Verpflichtung. Die Folgen der Klimakrise schränken heute schon die Freiheit vieler ein. Deswegen muss das 1,5°-Grad-Ziel ins Zentrum all unseres Handelns gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beachtung der planetaren Grenzen und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks sind zu einem kategorischen Imperativ geworden. Um diesem gerecht zu werden, müssen Chancen und Lasten im Transformationsprozess durch eine solidarische Politik gerecht verteilt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass das Land Brandenburg spätestens 2035 klimaneutral wird, damit das zur Erreichung des 1.5°-Ziels verbleibende CO2-Budget eingehalten wird. Dafür braucht es neben den folgenden Maßnahmen zur Einschränkung der Folgen der Klimakrise - spätestens in der nächsten Legislaturperiode - einen Klimavorbehalt für das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz . Haushaltsplanungen, welche den Zielen des Pariser Klimaabkommens widersprechen, müssen mit dem Klimavorbehalt verhindert werden können. Zusätzlich müssen bei der kommunalen und regionalen Entwicklung Klimagerechtigkeit und Klimaanpassung Leitmotive sowie entscheidende Kriterien für die Mittelvergabe und Förderprogramme sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>RADIKALE ENERGIEWENDE</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kohleausstieg muss vor 2038 erfolgen. Wir fordern, dass Brandenburg spätestens bis 2030 aus der Kohleverbrennung und -produktion ausgestiegen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir kämpfen dafür, dass der Ausbau bei Windkraft und Photovoltaik in Brandenburg vorangeht – mit planungsrechtlicher Unterstützung, mit schnelleren Genehmigungen und ausreichend Flächenverfügbarkeit durch das Land und möglichst wenigen Belastungen für Mensch und Umwelt auch bei Produktion und Errichtung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die für Industrieprozesse, Wärme und Mobilität notwendigen Gase müssen klimaneutral und unter Verwendung von Ökostrom hergestellt werden, welches den Ausbaubedarf der Erneuerbaren Energien erhöht. Auch das Zeitalter von Erdgas muss schnell enden. Den Aufbau neuer Erdgas-Infrastruktur und damit verbundenen Lock-In-Effekte lehnen wir strikt ab.Zusätzliche Erdgasförderung in Brandenburg ist aufgrund geringer Verfügbarkeit und schwieriger Förderbedingungen nicht sinnvoll. Dieses Erdgas stünde erst zur Verfügung, wenn wir schon längst aus der Nutzung fossilen Erdgases ausgestiegen sein müssen. Nord Stream 2 darf nicht in Betrieb gehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Ausbau von Wind- und Solarenergie muss rapide erhöht, entbürokratisiert und gefördert werden. Das bisherige Ziel der Landesregierung zur Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch bis 2030 muss erhöht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Über 30% der deutschen Treibhausgasemission entstehen durch die Wärmeversorgung von Gebäuden. Eine effiziente Dekarbonisierung setzt in den meisten Fällen eine energetische Gebäudesanierung voraus. Wir setzen uns dafür ein, dass es hier auch in Brandenburg schneller voran geht. Zur Wärmewende trägt auch eine effiziente Nutzung von Wohnraum bei. Wir setzen uns daher dafür ein, dass Wohnraum bedarfsgerecht geplant wird und nicht immer mehr Wohnfläche pro Mensch verbraucht wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>180 GRAD MOBILITÄTSWENDE</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch auf den Straßen Brandenburgs wird noch zu viel CO2 verursacht. Wir müssen den Verkehr mit treibhausgasemittierenden Fahrzeugen drastisch reduzieren und wirksame Anreize für den Umstieg auf nachhaltige Alternativen ermöglichen. Auch Schüler*innen, Auszubildende und Rentner*innen in den ländlichen Regionen Brandenburgs müssen von Beginn an in Planungen einbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mobilitätswende bedeutet für uns Bündnisgrüne Vermeiden, Verlagern, Verbessern. Priorität 1 ist das Vermeiden von Verkehr durch geteilte Fahrten, dezentrale Kreislaufwirtschaft, kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeit, Freizeit und Versorgung sowie die Digitalisierung. 2. Priorität ist das Verlagern des Verkehrs weg vom Auto hin zu Fuß-, Rad- und Öffentlichem Verkehr. Erst 3. Priorität ist das Umstellen der Antriebe des motorisierten Verkehrs. Die Entwicklung und Verbreitung von E-Mobilität muss auch durch preiswerte Angebote und eine starke Ladeinfrastruktur flankiert werden. Die Ansiedlung von Tesla begleiten wir kritisch, damit es in die richtige Richtung geht. Luxuriöse E-SUVs bringen uns einer gesamtgesellschaftlichen Mobilitätswende keinen Schritt näher.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen den Umweltverbund bis 2035 verdoppeln. Sowohl der ÖPNV als auch der MIV müssen bis dahin klimaneutral werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Fußwegeplanung muss in enger Abstimmung den Fußgänger*innen erfolgen. Der Sicherheit und der Barrierefreiheit für Fußwege sollte Priorität eingeräumt werden. Parkflächen für Autos müssen gegebenenfalls weichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss überall in Brandenburg möglich sein, ohne ein eigenes Auto ein Gutes Leben zu führen. Dafür fordern wir eine Mobilitätsgarantie, um allen Brandenburger*innen möglichst rund um die Uhr bedarfsgerecht und tagsüber zwischen 5 und 22 Uhr mindestens stündlich eine Möglichkeit zu geben, in Verkehrsmittel des ÖPNV oder geteilte Fahrten einzusteigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir fordern auch eine breite Lastenradprämie nicht nur für Vereine, Unternehmen und Behörden, sondern auch für Privatpersonen. Zudem braucht es Radschnellwege zwischen benachbarten Städten sowie von und nach Berlin sowie einen massiven Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur in und zwischen den Kommunen. Viele Menschen würden gerne auf bestimmten Strecken auf ihr Auto verzichten, dafür bedarf es aber viel mehr sichere Radwege und Radabstellanlagen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der ÖPNV muss mit einem digitalen Ticketsystem öffentlich und solidarisch finanziert und flächendeckend werden, auch um eine übersichtliche Tarifstruktur zu ermöglichen. Die Teilung von 1. und 2. Klasse in den Regionalzügen des VBB gehören auf das Abstellgleis. Um die Finanzierung des ÖV auf breitere Beine zu stellen, braucht es die Einführung einer Dritten Finanzierungssäule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>In Brandenburg darf es keine unbenutzten Gleise mehr geben - stillgelegte Strecken müssen schneller und vollumfänglich reaktiviert werden. Das Streckennetz muss weiterhin ausgebaut werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Sicherheit an Bahnübergängen muss erhöht und Barrierefreiheit zur Leitlinie bei Neubau und Sanierung werden. Zu viele Bahnübergänge in Brandenburg verfügen noch über keinerlei Signaltechnik, vor allem an Nebenstrecken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine barrierefreie und unmittelbare Mitnahme von Fahrrädern muss durch den VBB von allen Verkehrsträgern eingefordert werden. Dafür braucht es mehr Fahrradstellplätze in Zügen und an Bahnhöfen. Grundsätzlich soll die Fahrradmitnahme kostenfrei möglich sein. Gleichzeitig setzen wir auf die Integration von Fahrradverleihsystemen in den VBB-Tarif, um eine intelligente Kombination von Bahn und Rad zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Straßenverkehrsprojekte aus dem Bundesverkehrswegeplan sowie dem Fernstraßenbedarfsplan gehören auf den Prüfstand. Klimapolitisch unverantwortliche Projekte darf das Land Brandenburg nicht weiter verfolgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verkehrsvermeidung durch mobiles Arbeiten und Quartiersentwicklungen, die kurze Wege ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>AGRARWENDE IN DIE OFFENSIVE</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landwirtschaft in Deutschland trägt durch Tierhaltung und landwirtschaftliche Bodennutzung maßgeblich zum Ausstoß von Treibhausgaben bei. Wir haben den Anspruch, den Agrarsektor nachhaltig umzubauen, ihn so weit wie möglich klimaneutral zu machen und die verbleibenden CO2-Ausstöße durch ökologische Senken auszugleichen. Dabei ist es uns wichtig, nicht nur über die Landwirtschaft zu sprechen, sondern uns auch gezielt mit den Akteur*innen des Agrarsektors auseinanderzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern die Abschaffung pauschaler Flächensubventionen, um die Förderung mit der Gießkanne zu beenden und gezielt eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft zu stärken. Damit wollen wir das Prinzip „Masse statt Klasse“ umkehren und statt subventionierter Billigware für den Welthandel die Erzeugung und Verarbeitung regionaler Lebensmittel für den europäischen Binnenmarkt unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen, dass Brandenburg seine Erfolgsgeschichte beim Ökolandbau fortschreibt und bis Ende 2024 20% unserer landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzten Fläche ökologisch bewirtschaftet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit dem Öko-Aktionsplan liegt ein ambitioniertes Paket vor, um mehr Klima- und Naturschutz mit dem besonderen Potential einer regionalen und wirtschaftlichen Wertschöpfung zu verbinden, wie sie unsere Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg bietet. Der Öko-Aktionsplan muss langfristig mit ausreichend finanziellen Mitteln unterlegt werden. Auch Öko-Modellregionen (wie z.B. in Hessen) braucht es, um den Wandel der Landwirtschaft in Brandenburg weiter voranzutreiben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland ist überfällig. Dazu gehört, dass die Zahl der gehaltenen Tiere an die zur Verfügung stehende Fläche und Obergrenzen pro Stall gebunden werden. Wir fordern, dass Tiere so gehalten werden, dass sie ein tiergerechtes Leben führen können. Die Zugabe von Medikamenten, v.a. von Antibiotika, muss auf ein Mindestmaß reduziert werden. Denn nur so können Treibhausgase spürbar reduziert werden und Tragödien wie der Brand in der Schweinezuchtanlage Alt-Tellin verhindert werden. Mit der industriellen Tierhaltung muss Schluss sein. Den Zukauf von Futtermitteln aus anderen Kontinenten lehnen wir strikt ab.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brandenburg steht in der Verantwortung, den Einsatz von Pestiziden sowie invasive Arten gezielt zu bekämpfen. Mit einer flächengebundenen Tierhaltung, reduzierten Düngemengen und nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Böden wollen wir Überdüngung verhindern. Besonders der Einsatz von mineralischem Stickstoffdünger muss schnellstmöglich minimiert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um Brandenburgs Moore zu schützen und zu erhalten sowie landwirtschaftliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren, müssen landwirtschaftlich genutzte Moorböden moorschonend bewirtschaftet werden. Dazu sind hohe Wasserstände, angepasste Technik zur Bewirtschaftung und Verwertungsmöglichkeiten für Biomasse von nassen Flächen erforderlich. Wir fordern, dass der Torf in den Mooren bleibt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>ESSEN IST POLITISCH</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zukunft einer klimagerechten Ernährung der Weltbevölkerung liegt in einer weitestgehend pflanzlichen Ernährung. Klimafreundliche Ernährung - saisonal, regional und ökologisch zertifiziert - muss für alle möglich und bezahlbar sein. Regionale Produkte reduzieren den CO2-Ausstoß eines Produktes teilweise erheblich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Pflanzliche und ökologische Produkte müssen steuerlich bevorzugt werden. Nur durch ein starkes regionales Handelsnetz zwischen Landwirt*innen und Verbraucher*innen können wir als Gesellschaft ein stabiles Preisniveau für nachhaltige, regionale und ökologische Lebensmittel erreichen. Während zahlreiche Bundesländer den Landwirt*innen bereits seit längerem mit Öko-Aktionsplänen unter die Arme greifen, konnte ein solcher erst kürzlich durch uns in Brandenburg etabliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Preise für tierische Produkte müssen endlich die wahren Kosten der industriellen Tierhaltung reflektieren, um faire Haltungsbedingungen für die Tiere und faire Arbeitsbedingungen in Agrarsektor zu ermöglichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir wollen die Tierhaltung auf ökologische und regionale Erzeugung umstellen und den Konsum von Tierprodukten reduzieren, um das Klima zu schützen. Vegane und vegetarische Gerichte sollen in Kantinen zum Standard werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir setzen uns für eine bessere Vermarktung von regionalem Wildfleisch ein. Damit unterstützen wir auch den ökologischen Waldumbau.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Brandenburg darf sich nicht an Exporten in Länder im globalen Süden beteiligen, welche die Wirtschaft vor Ort unverhältnismäßig unter Druck setzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>FLUCHTGRUND: KLIMAKRISE - ANERKENNUNG JETZT!</strong>Klimainduzierte Migration muss zukünftig stärker in der Integrations- und Asylpolitik Brandenburgs berücksichtigt werden. Aus der historischen Verantwortung Deutschlands ergibt sich auch an dieser Stelle die Aufgabe Menschen zu helfen, welche unter den Klimafolgen leiden. Dazu braucht es neben einem Aufnahmeprogramm für Geflüchtete aufgrund der Folgen der Klimakrise echte Bleibeperspektiven für alle Geflüchteten, die von den Folgen der Klimakrise betroffen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Klimakrise mit den notwendigen Maßnahmen effizient zu bekämpfen und den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen, sind wir auf Zuwanderung angewiesen. Nur gemeinsam und unter Einbeziehung internationaler Erfahrungen und vielfältiger Perspektiven schaffen wir Klimawandelresilienz in Brandenburg und erarbeiten Strategien für einen Umgang mit weltweiten Folgen der Klimakrise. Hierfür müssen die Bleiberechtsperspektiven arbeitender Geflüchteter verbessert werden. Menschen in Asylverfahren dürfen unter keinen Umständen gegenüber anderen Gruppen, die staatlichen Transferleistungen erhalten, benachteiligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>NEOKOLONIALE AUSBEUTUNGSMECHANISMEN AUFLÖSEN!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimagerechtigkeit bedeutet auch, globale Lieferketten, welche häufig neokoloniale Ausbeutungsmechanismen zementieren, sozial gerecht und klimaneutral auszurichten. Unternehmen können über ihre Lieferketten sowohl Mensch als auch die Natur ausbeuten. Selbst ohnehin unzureichende Umwelt-, Tier- oder Arbeitsschutzrichtlinien können teilweise einfach umgangen werden. Insbesondere die Arbeitsbedingungen auf agrar-industriellen Plantagen sind teilweise extrem schlecht und die Löhne viel zu niedrig, um davon leben zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimagerecht auf die Welt aus Brandenburg einzuwirken bedeutet also:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den Ausbau des Lieferkettengesetzes im Bund einzufordern, um Arbeiter*innen in der globalen Wertschöpfungskette und die Umweltziele zu schützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verpflichtende Hinweise über die Lieferkette und Transportwege für Unternehmen. Private Zertifikate oder Zusagen reichen nicht aus.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Staatliche Förderung von entwaldungsfreier Produktion, statt die Akzeptanz von auf Waldzerstörung basierender Produktion in anderen Ländern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle diese Ziele sind sehr herausfordernd und nur mit massiven Investitionen und zusätzlichen politischen Maßnahmen in praktisch allen Sektoren zu schaffen. Dennoch dürfen wir nicht nachlassen, die stärkste Lobby für ein lebenswertes Ökosystem zu sein. Ohne Klimagerechtigkeit gibt es keine Gesellschaft und auch kein System mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von einer bündnisgrünen Regierungsbeteiligung erwarten wir uns politische Rahmenbedingungen, die klimafreundliches Verhalten belohnen, die großen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Emissionstreiber*innen sanktionieren, klimafreundliche Technologien wirtschaftlich machen und gleichzeitig die soziale Gerechtigkeit stets im Blick behalten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 15:34:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>V1NEU: Der Oder mehr Raum geben! Oder-Ausbau stoppen und Hochwasserschutz konsequent umsetzen</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/der-oder-mehr-raum-geben-oder-ausbau-stoppen-und-hochwasserschutz-kon-49562</link>
                        <author>Landesparteirat (beschlossen am: 22.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/der-oder-mehr-raum-geben-oder-ausbau-stoppen-und-hochwasserschutz-kon-49562</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Oder ist ein Fluss, der viele Jahrzehnte Deutsche und Pol*innen trennte, aber nun verbindet. An der Oder sind in über viele Jahre hinweg wertvolle Natura 2000-Gebiete und der einzige Auen-Nationalpark Deutschlands entstanden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Brandenburger Bündnisgrünen begrüßen das Engagement von Umwelt- und Naturschutzverbänden, Wissenschaftler*innen, Bürger*innen und Politiker*innen aller Ebenen in Deutschland und Polen zum Schutz und Erhalt der naturnahen Oder und die Proteste gegen einen geplanten Oder-Ausbau. Das „Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland mit der Regierung der Republik Polen über die gemeinsame Verbesserung der Situation an den Wasserstraßen im deutsch-polnischen Grenzgebiet (Hochwasserschutz, Abfluss und Schifffahrtsverhältnisse)“ von 2015 enthält Maßnahmen, die nicht mit dem EU-Umweltrecht (Wasserrahmenrichtlinie, Natura 2000-Richtlinien) vereinbar sind und drastische Auswirkungen auf Natur, Klima, Landwirtschaft und Tourismus hätten. Sie dürfen daher nicht umgesetzt werden. Wir begrüßen daher, dass das Umweltministerium Widerspruch gegen die Planungen bei der Stettiner Umweltbehörde eingelegt hat. Eine Bescheidung wird jedoch seit vielen Monate verzögert - ohne aufschiebende Wirkung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stuft die Oder als Nebenwasserstraße ein und plant laut Bundesverkehrswegeplan auch keinen Ausbau. Ein Oder-Ausbau hat aus verkehrspolitischer Sicht kaum Vorzüge, vernichtet aber unwiederbringlich wertvolle Flora und Fauna und gefährdet die Landwirtschaft rechts und links der Oder. Nichtsdestotrotz hat sich die polnische Regierung mehrfach für einen Ausbau der Oder für Gütertransporte ausgesprochen und Pläne zum Erreichen höherer Wasserstraßenklassen für den Gütertransport sowie zum Ausbau von mehreren Staustufen veröffentlicht. Längst überholte und unrealistische Träume von Güterschifffahrt in großem Maßstab auf der Oder und der Ausbau der Oder als Schifffahrtsstraße lassen sich weder ökologisch noch wirtschaftlich rechtfertigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Behauptung, der Oder-Ausbau diene dem Hochwasserschutz, ist vorgeschoben. Im Falle eines Hochwassers würde die Hochwasserwelle durch die Verengung des Flussbetts sogar noch ansteigen. Das belegen die Ausbauplanungen der Bundesanstalt für Wasserbau. Auch für den Eisbrechereinsatz ist keine Vertiefung notwendig, wie das Brandenburger Umweltministerium bestätigt hat. Stattdessen steht hier eine Zweckentfremdung von Fördermitteln der Weltbank und der EU durch Polen im Raum, denn diese wurden allein für den Hochwasserschutz, nicht aber für die Güterschifffahrt bewilligt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im kommenden Jahr jährt sich die Jahrhundertflut an der Oder zum 25. Mal. Mit Blick darauf und auf die diesjährige Flutkatastrophe in Westdeutschland mahnen die Brandenburger Bündnisgrünen eine konsequente Umsetzung des &quot;Aktionsprogramms Hochwasserschutz für die Oder&quot; und der Maßnahmen an der Oder aus dem Nationalen Hochwasserschutzprogramm an. Denn während bisher viel Geld in die Deichsanierung investiert wurde, haben Deichrückverlegungen nur punktuell stattgefunden und sind die Planungen der vereinbarten Flutungspolder an der Oder nicht umgesetzt worden. Aus Bündnisgrüner Sicht ist Hochwasserschutz nie nur technischer Hochwasserschutz, sondern umfasst immer die Forderung &quot;Den Flüssen mehr Raum&quot; zu geben. Das bedeutet, wo immer möglich, Deichrückverlegungen vorzunehmen. Wo dies nicht geht, sind aus unserer Sicht regelmäßig geflutete Polder denjenigen Poldern vorzuziehen, die nur im Extremfall geflutet werden, um den Hochwasserschutz so naturnah wie möglich zu gestalten und Beeinträchtigungen von Landnutzungen zu minimieren. Wir sehen es als notwendig an, die im nationalen Hochwasserschutzprogramm für die Oder vorgesehenen Maßnahmen (Polder in der Neuzeller Niederung und Ziltendorfer Niederung) zügig umzusetzen. Dies beinhaltet ein geordnetes Verfahren für den Notfall zu etablieren, durch den Schutz von Siedlungen und Entschädigungsregelungen für Landnutzer*innen und Kleingärtner*innen. Denn in Zeiten des Klimawandels wissen wir: Nach einem Jahrhunderthochwasser ist vor einem Jahrhunderthochwasser.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir fordern die Weltbank, die Entwicklungsbank des Europarates und die EU-Kommission auf:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>zu überprüfen, ob eine Zweckentfremdung ihrer Fördermittel vorliegt, da nicht wie bewilligt der Hochwasserschutz, sondern die Güterschiffahrt im Vordergrund der polnischen Pläne steht und der Hochwasserschutz sich durch die geplanten Maßnahmen sogar verschlechtern würde.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir fordern die aktuell Verhandelnden eines Koalitionsvertrages auf Bundesebene und die künftige Bundesregierung auf:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine Verhinderung von Oder-Ausbau-Maßnahmen im Koalitionsvertrag zu verankern, sowie das Ziel zu verfolgen, im gemeinsamen Dialog mit Polen und Tschechien einen vorbeugenden Hochwasserschutz am Mittel- und Oberlauf der Oder umzusetzen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das deutsch-polnische Wasserstraßen-Abkommen von 2015 daraufhin zu überprüfen, an welchen Stellen es nicht mit dem EU-Umweltrecht vereinbar ist und die betreffenden Maßnahmen auszusetzen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Auswirkungen des Klimawandels und von zunehmenden Extremwetterereignisse in den Modellierungen der Bundesanstalt für Wasserbau zu berücksichtigen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gespräche mit der polnischen Regierung dazu suchen, wie das Abkommen auf einen wirksamen EU-Rechtskonformen Hochwasserschutz im Einklang mit der Natur zurückgeführt werden kann und wie Schienenverbindungen grenzüberschreitend voranzubringen sind;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mittel für den Ausbau von Bahnverbindungen deutlich zu erhöhen, sodass mehr Güter auf die Schiene verlagert werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir fordern die Brandenburgische Landesregierung auf:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Priorisierung der Polder-Umsetzung in der Neuzeller Niederung und der Ziltendorfer Niederung zu überprüfen und die notwendigen Schritte einzuleiten, um einen nachhaltigen Hochwasserschutz entlang der Oder zu gewährleisten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Wir fordern den Landesvorstand auf:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>in Zusammenarbeit mit den LAGen Ökologie und Verkehr, den Kreisverbänden entlang der Oder sowie dem Parteirat gemeinsam einen innerparteilichen Diskussionsprozess zu organisieren, der die Positionierung des Landesverbandes zu den Themen Oder-Ausbau und Hochwasserschutz in Brandenburg weiterentwickelt und schärft.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 18:19:44 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2NEU: Wahl der LAG-Sprecher*innen in Ausnahmen auch digital ermöglichen</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/wahl_der_lag-sprecherinnen_in_ausnahmen_auch_digital_ermoeglichen_erg-2419</link>
                        <author>45. Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 20.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/wahl_der_lag-sprecherinnen_in_ausnahmen_auch_digital_ermoeglichen_erg-2419</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz möge folgende Ergänzung des LAG-Statuts beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Präzisierung in Absatz 4 (fett) und Einfügung eines 5. Absatzes im Paragraf Beschlüsse und Wahlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§5 Beschlüsse und Wahlen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Personenwahlen finden <em><strong>in der Regel</strong></em> auf den ordentlichen <em><strong>Präsenz</strong>s</em>itzungen in geheimer Abstimmung statt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Treten für ein zu wählendes Amt mehr als eine Person an und erhält keine dieser Personen die erforderliche Mehrheit, so ist ein zweiter Wahlgang durchzuführen. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neue Ergänzung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>(5) Neben Präsenzsitzungen kann die Wahl auch auf einer digitalen Sitzung erfolgen. Das Verfahren muss jedoch eine anonymisierte Wahl gewährleisten.</em></strong><br><br><strong>Präzisierung Umbenennung Landesarbeitsgemeinschaften</strong><br>
Bisher fehlt eine eindeutige Regelung, welches Gremium für den Beschluss / Anerkennung im Falle einer LAG Umbenennung zuständig ist. Deshalb soll ein weiterer Satz zu §1 Abs. 2 hinzugefügt werden.<br><br>
§1 (2) Sie werden durch Beschluss des Landesparteirates, Landesdelegiertenrat und Landesdelegiertenkonferenz anerkannt, wenn und solange sie ein eigenständiges Politikfeld bearbeiten und mindestens 5 Parteimitglieder in ihnen mitarbeiten. <strong>Eine Umbenennung kann mit Beschluss durch die LAG selbst erfolgen, sofern keine Politikfeldänderung dadurch stattfindet - der Landesvorstand ist über den Beschluss unverzüglich zu informieren und kann widersprechen, dann ist die Zustimmung einer der obigen Gremien erforderlich. </strong></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 18:16:51 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4NEU: Parteibasis stärken – Anzahl der Basismitglieder im Parteirat erhöhen</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/parteibasis-starken-anzahl-der-basismitglieder-im-parteirat-erhohen-19713</link>
                        <author>45. Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 20.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/parteibasis-starken-anzahl-der-basismitglieder-im-parteirat-erhohen-19713</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Die Landesdelegiertenkonferenz möge folgende Änderung der Anzahl der gewählten Basismitglieder von 5 auf 8 beschließen<strong>:</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">§12 LANDESPARTEIRAT (LPR)</span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Landesparteirat besteht aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>[…]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>weiteren 8 von der LDK zu wählenden Mitgliedern, die kein Landtagsmandat inne haben. Nach drei regulären Amtsperioden ist eine erneute Kandidatur für den Parteirat nur möglich, wenn die*der Kandidat*in vor Eintritt in die Wahl eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen für die Zulassung zur Wahl auf sich vereinen kann. Der*dem Kandidat*in ist vor der Abstimmung die Gelegenheit für eine mündliche Begründung zu geben. […]</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bündnisgrüne Mitglieder der Brandenburger Landesregierung.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong><em>Anmerkung vorweg:<br>
Dieser Antrag wird vorbehaltlich der Zustimmung zum Antrag auf Vergrößerung des Lavos gestellt.</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der hier vorgeschlagenen Erhöhung der Anzahl der Basismitglieder soll die Parteibasis im Landesparteirat gestärkt werden. Anlass sind Erhöhungen bei der Anzahl der „gesetzten“ Parteiratsmitglieder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Parteirat bestand bisher aus fünf von der LDK gewählten Basismitgliedern sowie 11 „gesetzten“ Mitgliedern mit Stimmrecht (Lavo: 5, FraVo: 2, MdB: 1, MdEP: 1, GJ: 2) und unseren beiden Minister*innen ohne Stimmrecht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inzwischen hat sich zum einen die Anzahl der gesetzten Parteiratsmitglieder erhöht: Seit der Bundestagswahl sind zwei statt bisher eine*r MdB Mitglied im Parteirat. Ein weiteres neues Parteirats-Mitglied ist MdEP Sergey Lagodinsky, der innerhalb der EP-Fraktion auch für Brandenburg zuständig ist und im letzten Jahr ein Wahlkreisbüro in Eberswalde eröffnet hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zudem wird es eine weitere Erhöhung der gesetzten Mitglieder für den Fall geben, dass die Anzahl der Landesvorstands-Mitglieder – wie vom Lavo beantragt – auf dieser LDK von aktuell 5 auf 7 erhöht werden sollte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erhöhung der Anzahl der Basismitglieder von 5 auf 8 soll an dieser Stelle aus rein quantitativen Gründen erfolgen und ist kein Vorgriff auf die Ergebnisse/Empfehlungen der Strukturkommission.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 17:49:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1NEU: Erweiterung der Beisitzer*innenanzahl auf 4 im Landesvorstand</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/satzungsanderung-erweiterung-beisitzer-innenanzahl-landesvorstand-49169</link>
                        <author>45. Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 20.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/satzungsanderung-erweiterung-beisitzer-innenanzahl-landesvorstand-49169</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LDK beschließt die Erweiterung der Anzahl der Beisitzer*innen des Landesvorstands von zwei auf vier Personen. Dazu wird § 11 Abs. 1 Satz 1 und 2 der Landessatzung wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Alte Version:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>§11 (1) Der Landesvorstand besteht aus maximal fünf von der LDK gewählten gleichberechtigten Mitgliedern. Dazu gehören: zwei gleichberechtigte Landesvorsitzende, ein*e Landesschatzmeister*in und bis zu zwei Beisitzer*innen. </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Neue Version:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§11 (1) Der Landesvorstand besteht aus maximal sieben von der LDK gewählten gleichberechtigten Mitgliedern. Dazu gehören: zwei gleichberechtigte Landesvorsitzende, ein*e Landesschatzmeister*in und bis zu vier Beisitzer*innen. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand schlägt vor, dass mit den insgesamt vier Beisitzer*innen Themenfelder/ Schwerpunkte verknüpft werden und die Bewerber*innen sich darauf in ihren Bewerbungen beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Landesvorstand schlägt aufgrund der bisherigen Erfahrung und zukünftigen Herausforderungen die Schwerpunkte: Strukturaufbau (Aufbau Ortsverbände / Strukturen in der Fläche, Mitglieder, Kommunikation), Kommunales (Kommunalpolitiker*innen) und Vielfalt / Diversity (LaVo-Person im Diversitätsrat) vor. Das vierte Themenfeld ist offen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Vorstandsarbeit sind die ländlichen Räume.<br><br>
Die LDK beschließt folgende Einfügung in Absatz 4 (fett):<br><br>
(4) Menschen, die in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zum Landesverband stehen, können kein Landesvorstandsamt bekleiden; Regelungen zur finanziellen Entschädigung des Landesvorstandes – gemäß §11 (3) – <strong>und Beschäftigungsverhältnisse in den Kreisverbänden</strong> sind davon nicht berührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Vorstandsarbeit sind die ländlichen Räume.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die vorgenommene Verkleinerung des Landesvorstands mit den Gremienwahlen 2019 auf 5 Personen mit 2 Beisitzer*innen wird den vielfältigen Anforderungen an den Landesvorstand nicht gerecht, deshalb soll die Beisitzer*innenanzahl auf 4 steigen. Die Verkleinerung von 9 auf 5 wurde im Zuge der Schaffung des Landesparteirats 2018 beschlossen, als noch keine Erfahrung mit der Regierungsbeteiligung vorlag und den daraus resultierenden zusätzlichen Herausforderungen. Die Landesvorsitzenden sind hierdurch stärker in Koordinierungsprozesse eingebunden und es entsteht ein größerer Bedarf, dass die Beisitzer*innen konkrete Schwerpunkte bzw. Aufgabenfelder übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Schwerpunkte ergeben sich durch folgende Entwicklungen: Der Landesverband ist seit 2018 erfreulicherweise enorm an Mitgliedern gewachsen (mehr als verdoppelt), was weitere Strukturprozesse (OV-Gründungen, Verhältnis OV-KV) mit sich bringt und natürlich &quot;lebhaftere&quot; Kreisverbände / Kreisvorstände, die Anliegen an den Landesverband formulieren. Seit den Wahlen 2019 haben sich auch die Kommunalvertreter*innen nahezu verdoppelt, was größere Ansprüche und Kommunikationsbedarf ergibt. Zudem sind neue Strukturen seitens des Bundesverbands entstanden, z.B mit dem Diversitätsrat (Vielfaltsstatut, Vielfaltskongress) und einer Kommunalpolitischen-Koordinierung. Der Landesvorstand will diesen Prozessen mit einer maßvollen Vergrößerung Rechnung tragen, aber die Anzahl auch nicht zu hoch steigern und Effizienz verlieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Verknüpfung der Beisitzer*innen mit konkreten Schwerpunkten, die sich in den Bewerbungen und Wahlverfahren widerspiegeln ist neu und wir wollen damit Erfahrung sammeln. Die Evaluierung soll Eingang in die Arbeit der Strukturkommission finden, die u.a. zu diesem Zweck auch vom Landesvorstand und Landesparteirat eingesetzt wurde.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 17:41:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1NEU: Pflege vor Ort stärken</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/pflege-vor-ort-starken-40043</link>
                        <author>45. Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 20.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/pflege-vor-ort-starken-40043</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Brandenburg leben aktuell über 150.000 pflegebedürftige Menschen, das entspricht knapp über 6% der Bevölkerung in Brandenburg, Tendenz steigend. Schon daraus wird klar: Pflege ist ein Thema für die ganze Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Wunsch, möglichst lange zu Hause in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden, ist verständlicherweise groß. Dementsprechend nimmt die häusliche Pflege in Brandenburg mit über 80% einen hohen Stellenwert ein. Unser Ziel ist, Menschen mit Pflegebedarf möglichst lange ein selbstbestimmtes und aktives Leben mit Sozialkontakten zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ist daher gut und wichtig, dass die Landesregierung Brandenburg und allen voran die Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher das Thema aufgegriffen und mit dem „Pakt für Pflege“ die Unterstützung der häuslichen Pflege in den Mittelpunkt der Pflegepolitik des Landes Brandenburg stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Herausforderungen sind enorm. Im Jahr 2030 wird jede 3. Person in Brandenburg älter als 65 Jahre alt sein. Zugleich nimmt der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter ab und es bedarf ganz erheblicher Anstrengungen, angesichts der großen Konkurrenz mit den anderen Beschäftigungssektoren wie Handwerk, Verwaltung, Industrie, Dienstleistungen eine ausreichende Anzahl für die Pflege zu gewinnen und in der Pflege zu halten. Mit diesem Pakt wird die häusliche Pflege nachhaltig gestärkt, Pflegebedürftige und pflegende Angehörigen insbesondere im ländlichen Raum entlastet, Beratungsangebote ausgebaut und wichtige Impulse zur Fachkräftesicherung in der Pflege durch attraktive Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen gesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Bedarf an Pflegekräften ist nicht unveränderbar. Er ergibt sich aus der Anzahl zu pflegender Menschen und dem Umfang, in dem diese professionelle Hilfe benötigen. Entscheidende Stellschrauben sind daher die Verzögerung, Verringerung oder gar Verhinderung des Eintritts von Pflegebedürftigkeit und die Stärkung der häuslichen Pflege –nicht nur, weil sie dem Wunsch der Menschen nach Selbstbestimmtheit entspricht, sondern auch, weil hier deutlich weniger Pflegekräfte benötigt werden. Während bei der stationären Pflege kaum Möglichkeiten der Selbstsorge und Hilfe durch Angehörige verbleiben, stehen sie in der ambulanten Pflege im Mittelpunkt; professionelle Hilfe kommt nur punktuell hinzu.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Pflegepolitik, die Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreift braucht einen Sozialraum, in dem pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen als Teil der örtlichen Gemeinschaft begriffen werden. Gerade Pflege vor Ort lebt vom Engagement in den Kommunen, in denen konkrete Projekte umgesetzt werden. Mit dem Herzstück des Pakts für Pflege der „Förderrichtlinie Pflege vor Ort“ steht den Kommunen Geld zur Verfügung, um die Pflege vor Ort zu stärken. Dieses Geld gilt es jetzt in den Kommunen abzurufen und für Projekte einzusetzen, die langfristig die Pflege vor Ort stärken und Angehörige entlasten. Gefordert sind Kommunalverwaltungen, Kommunalparlamente, aber auch die örtlichen Vereine, Verbände und Initiativen. Mit der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier (FAPiQ) und dem Kompetenzzentrum Demenz steht unabhängige Beratung und Unterstützung bei Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen für alle Akteurinnen und Akteure zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Pakt für Pflege ist mit seiner Orientierung auf die Verbesserung der sozialräumlichen Rahmenbedingungen häuslicher Pflege in den Städten und Gemeinden auch der gesellschaftspolitisch richtige Ansatz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Akteurinnen und Akteure vor Ort stellt seine Umsetzung eine Herausforderung dar. Es gilt, 25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung das Bewusstsein einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die Pflege wieder aufzubauen. Die Lebenslage pflegebedürftiger Menschen und ihrer An- und Zugehörigen ist ein kommunalpolitisches Thema!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aus diesem Grunde sehen die Förderrichtlinien des Landes auch keine detaillierte bürokratische Abrechnung der Fördermittel gegenüber dem Land, sondern eine politische Berichterstattung der Kommunen über die Verwendung der Mittel an das jeweilige Kommunalparlament vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die kommunale Mitverantwortung für die Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzunehmen und produktiv auszugestalten, ist eine große und langfristige Aufgabe. Es ist gewissermaßen ein Ansatz von Graswurzelpolitik, der wirkungsmächtig ist, aber erst nach und nach Erfolge zeigen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Nachhaltigkeit dieses Ansatzes ist es wichtig, dass die Unterstützung der sozialräumlichen Rahmenbedingungen von Pflege durch das Land verlässlich erfolgt. Langfristig muss daher diese Förderung als gesetzliche Leistung des Landes im Landespflegegesetz verankert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>1. Handlungsmöglichkeiten der Städte und Gemeinden</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kommunale Pflegebeauftragte schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In vielen Städten und Gemeinden engagieren sich eine Vielzahl von Ehrenamtlichen für das Thema Pflege. Diesem Engagement gilt unsere volle Unterstützung und Wertschätzung. Aber Ehrenamt braucht eine hauptamtliche Basis. Sie ist notwendig, um bestehende Pflegeprojekte zu koordinieren, neue aufzubauen, Synergien zu nutzen, Ehrenamtliche zu begleiten und zu entlasten. Daher braucht es je nach Größe der Städte und Gemeinden klare Verantwortlichkeiten und zusätzliche Zeitbudgets in den Verwaltungen. D.h. für kleinere Städte und Gemeinden die Aufstockung von Stunden bei bestehenden Mitarbeiter*innen und in größeren Städten die Schaffung von neuen, eigenen Stellen. Diese stellen sollen als „kommunale Pflegebeauftragte“ klare Ansprechpersonen sein, Pflege vor Ort koordinieren, den Ehrenamtlichen zur Seite stehen und neue Projekte aufbauen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bestandsanalysen in den Kommunen durchführen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Situation ist in jeder Stadt und Gemeinde unterschiedlich. Angefangen von Mobilitätsangeboten bis hin zu bereits bestehenden Beratungsangeboten, Versorgungseinrichtungen, Ehrenamtliche Netzwerke, etc. Um die Pflege vor Ort weiterzuentwickeln ist es daher essentiell, im ersten Schritt eine Bestandsanalyse durchzuführen, um eine Grundlage für weitere Handlungsfelder zu haben. Auch diese Bestandsanalysen können über die Förderrichtlinie „Pflege vor Ort“ des Pakts für Pflege gefördert werden und Kommunen sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Eine weitere Hilfestellung bieten die Pflegedossiers, die von FAPIQ bereitgestellt werden. Wichtig dabei ist, dass neben der Wissenschaft und Expert*innen vor allem auch Betroffene, Angehörige, Wohlfahrtsverbände, Senior*innenbeiräte und Bürger*innen mit einbezogen und beteiligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Soziale Teilhabe ermöglichen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Menschen sind soziale Wesen und soziale Kontakte entsprechend wichtig. Einsamkeit und Passivität sind große Risikofaktoren für das (verfrühte) Entstehen von Pflegebedürftigkeit und dafür, sie nicht gut zu bewältigen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eins der obersten Ziele beim Thema Pflege muss es daher sein, ältere Menschen und Menschen mit Pflegebedarf soziale Teilhabe zu ermöglichen. Dabei können Angebote wie z.B. in Brandenburg/ Havel ein Mittagstisch vor Ort ein Ansatz sein. Aber auch Zugang zu Kunst und Kultur muss für Menschen mit Pflegebedarf ermöglicht werden. Ein gelungenes Beispiel ist hier das Barberini in Potsdam, das spezielle Angebote für Menschen mit Demenz anbietet. Der Zugang zu Kunst und Kultur kann aber auch z.B. über einen speziell für Menschen mit Pflegebedarf organisierten Filmabend ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachbarschaftshilfe organisieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona Pandemie hat gezeigt: viele Menschen wollen helfen und ihre Mitmenschen niedrigschwellig unterstützen. In der Pandemie haben sich eine Vielzahl von Hilfsangeboten kurzfristig gegründet: die Einkaufsangebote für Menschen in Quarantäne, digitale Vorlesekreise für Kinder und viele weitere gute Ideen. Die gesellschaftliche Solidarität in der Nachbarschaft ist enorm. Dies gilt es jetzt zu institutionalisieren und auf den Bereich Pflege auszuweiten. Dazu können bereits bestehende Internetplattformen genutzt werden und es braucht auch telefonische Angebote, die die Verwaltung initiiert, bei der Menschen für kleine Projekte zusammengebracht werden z.B. um etwas aus dem Supermarkt mitgebracht zu bekommen, Hilfe beim Laubfegen im Herbst o.ä.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Alltagsunterstützende Angebote schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen mit Pflegegrad haben Anspruch auf ein Budget zur Unterstützung im Alltag. Leider scheitert diese Unterstützung in der Praxis jedoch häufig an fehlenden Angeboten vor Ort. Hier braucht es mehr Angebote in den Kommunen. Diese Angebote müssen durch die Pflegebeauftragten unterstützt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziel dabei ist es die zu Pflegenden in ihrer Selbstständigkeit und sozialen Teilhabe zu unterstützen und die pflegenden Angehörigen wirksam zu entlasten. Diese alltagsunterstützenden Angebote können häusliche Einzelbetreuung, Gruppenangebote, Unterstützung bei der häuslichen Versorgung, aber auch ein Lesekreis sein, der Kaffeetreff, aber auch zusammenspielen, spazieren gehen oder Besorgungen erledigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Begegnungsräume schaffen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entscheidend für die soziale Teilhabe der Pflegebedürftigen sind Begegnungsräume. In diesen, möglichst wohnortnahen Räumen, kann ein Austausch der Pflegebedürftigen untereinander stattfinden. Ebenso können sie für Aktionen vor Ort Projekte genutzt werden wie z.B. Kaffeetreffs, Lesekreise, etc. Diese Begegnungsräume müssen von den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden, um so Initiativen, Projekte und Pflegebedürftige zu unterstützen und Angehörige zu entlasten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ganzheitliche Beratungsangebote bereitstellen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stellt sich – häufig plötzlich, etwa nach einem Sturz - Pflegebedarf ein, sind die Fragen gerade zu Beginn oft groß. Welche finanzielle Unterstützung gibt es wo? Wie sieht es aus mit barrierefreiem Wohnen? Welche Angebote gibt es für mich als Angehörige von Menschen mit Pflegegrad? u.v.m. Dazu braucht es ganzheitliche Beratungsangebote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während die Pflegestützpunkte der Kranken- und Pflegekassen mit ihren Pflegeberater*innen [an mehreren Punkten im Land] die Brücke zu allen Angeboten und Leistungen der Sozialversicherung schlagen, sollen Kommunen die Brücke zu den lokalen Angeboten und Möglichkeiten im Lebensalltag bilden. Ihre Berater*innen sollen neben Beratung auch an der Entwicklung von Strukturen [mit]arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es auch Beratungsräume in denen Pflegebedürftige, Angehörige und Ehrenamtliche niedrigschwellig ganzheitliche Beratung erhalten können. Dabei dürfen Beratungen nicht nur digital erfolgen, sondern müssen auch in Sprechstunden u.ä. physisch vor Ort möglich sein. Diese Beratung kann die verschiedensten Angebote umfassen vom barrierefreien Wohnen bis hin zur Unterstützung für Angehörige, insbesondere beim emotional besonders belastenden Thema Demenz. Wichtig ist auch eine Beratung zu den Leistungen der Pflegeversicherung (z.B. Pflegekurse, Pflegeberatung, Förderung von Umbaumaßnahmen, stundenweise Verhinderungspflege), die häufig nicht bekannt oder mit hohen bürokratischen Hürden versehen sind, sodass sie nicht in Anspruch genommen werden und die Mittel und Unterstützung nicht bei den Menschen ankommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als ergänzendes Angebot zu den Beratungsräumen und digitaler Beratung braucht es eine Zugehende und Aufsuchende Beratung direkt bei den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kommune kommt auch die Aufgabe zu über Beratungsangebote, Initiativen und Projekte zu informieren und diese bekannt zu machen, z.B. in einem lokalen Pflegewegweiser, der von den Kommunen publiziert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Demenzlots*innen einführen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen mit Demenz und deren Angehörige haben oft einen besonderen Beratungsbedarf. Wichtig dabei ist, dass die Beratungsangebote bis in jedes Dorf reichen. Dazu können in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Demenz Demenzlots*innen in den Städten und Gemeinden Teil der Lösung sein, die wohnortnahe Sprechstunden anbieten und langfristig als feste Ansprechpersonen zum Thema Demenz bekannt sind. Um die konkreten Beratungsbedarfe vor Ort zu ermitteln ist eine Bestandsanalyse der jeweiligen Situation vor Ort im ersten Schritt notwendig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Barrierefreiheit sichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Von einer barrierefreien Welt sind wir noch meilenweit entfernt und haben in allen gesellschaftlichen Bereichen noch großen Nachholbedarf. Besonders wichtig, ist die Barrierefreiheit aber beim Aufbau von Pflege- und Unterstützungsstrukturen. Alle Angebote, analog und digital, müssen ohne wenn und aber barrierefrei zugänglich sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei müssen alle Fördermittel von allen Ebenen möglichst ausgeschöpft werden. Dazu zählen z.B. über die Krankenkassen im Kontext wohnumfeldverbessernder Maßnahmen konkrete Umbauten, die zu Hause gefördert werden. Diese Förderung über die Krankenkassen muss besser genutzt werden und dafür müssen sich die Kommunen von der Beratung bis hin zu den Wohnungsbaugesellschaften einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle schriftlichen Informationsangebote müssen grundsätzlich auf Lesbarkeit überprüft werden und zusätzlich ggf. in leichte Sprache übersetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mindestens genauso wichtig wie die Barrierefreiheit im privaten und beruflichen Raum ist die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Dazu zählen u.a. funktionierende Aufzüge und barrierefreie Zugänge in den Bahnhöfen, abgesenkte Bordsteinkanten oder taktile Leitstreifen für Menschen mit Sehbehinderung. Dazu müssen alle Fördergelder z.B. von der EU unter Einbeziehung der Senior*innenbeiräte und weiterer lokaler Akteur*innen möglichst ausgeschöpft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben den physischen Barrieren ist es gesamtgesellschaftlich ebenso wichtig die Barrieren „im Kopf“ abzubauen. Dazu zählt die Förderung eines positiven Alters- und Pflegebilds, bei dem Menschen aktiv am Leben teilnehmen und nicht mehr durch Barrieren in der Gesellschaft eingeschränkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>2. Handlungsmöglichkeiten der Landkreise und kreisfreien Städte</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pflegeinfrastruktur entsteht nach dem SGB XI zufällig und ungeplant; für die „Zulassung zur Versorgung“ ist unerheblich, welche Angebote benötigt werden. Der Markt mit seinen Ausgleichsmechanismen weist aber im Bereich der Pflege ganz erhebliche Funktionsdefizite auf. Anbieter fokussieren in ihrer Logik auf die „Rosinen im Kuchen“; insbesondere in ländlichen Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte kommt es dagegen zu Unterversorgungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu kommt: Einzelne Angebote sind noch kein Versorgungsystem. In einem guten Netzwerk haben die Akteure Kenntnis voneinander, verabreden sinnvolle Spezialisierungen, vermeiden unsinnige Konkurrenzen und vereinbaren an ihren Schnittpunkten Überleitungsverfahren. Besondere praktische Relevanz hat dies bei der Gestaltung des Übergangs von pflegebedürftigen Menschen zwischen Pflege und Krankenhaus sowie bei der Organisation der Versorgung am Lebensende. Die Landkreise und kreisfreien Städte sind aufgefordert, die pflegerische und medizinische, insbesondere geriatrische Versorgung gemeinsam und integriert zu planen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land stellt daher im Rahmen des Pakts für Pflege für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt 150.000 Euro jährlich für eine aktive Pflegestrukturpolitik zur Verfügung. Das Land hat konsequenterweise auch die Entscheidungen über die Förderung von Projekten der Tages- und Kurzzeitpflege aus dem Zukunftsinvestitions-Fonds in die Hände der Landkreise und kreisfreien Städte gelegt. Nur dort kann Kenntnis über konkrete Versorgungsbedarfe und geeignete Anknüpfungspunkte für neue Angebote bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Bündnisgrüne bekennen uns zur Verantwortung des Landes, Pflege aktiv und gemeinsam mit der kommunalen Familie mitzugestalten und werden diesen Ansatz konsequent ausbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich bedarf es einer Begleitung auf Bundesebne durch eine Stärkung der Rolle der Kommunen in der Pflege in den maßgeblichen Leistungsgesetzen. Ausdruck dieser neuen Verantwortung der Träger der Daseinsvorsorge muss nach den Erfahrungen von Corona sein, dass Modelle regionaler, intersektoraler Versorgungsverträge ermöglicht und gefördert werden. Zugleich bedarf es einer stärkeren regional verantworteten Steuerung der pflegerischen und gesundheitlichen Angebote mit der Möglichkeit einer Einschränkung des Kontrahierungszwanges.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Pflegestützpunkte werden gemeinsam getragen von den Pflegekassen, den Krankenkassen und den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten. Sie haben sich im Grundsatz bewährt, müssen aber deutlich ausgebaut werden, um den enormen Beratungsbedarf aktiv angehen und bewältigen zu können. Dabei sollte durch eine enge Vernetzung mit den ergänzenden, niedrigschwelligen Beratungsangeboten auf örtlicher Ebene, aufsuchende Beratungsarbeit und digitale Formate vor allem die Wirkung der Pflegestützpunkte in der Fläche ausgeweitet werden. Hierfür stellt das Land pro Landkreis bzw. kreisfreier Stadt 100.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>3. Handlungsmöglichkeiten in Land und Bund</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Professionelle Pflege stärken – Gesundheitssystem an den Bedarfen orientieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Corona Pandemie hat die Wichtigkeit von Pflege in unserer Gesellschaft deutlich gezeigt. Gleichzeitig aber auch wie durch ein Brennglas schonungslos die Probleme bei den professionellen Pflegestrukturen und in unseren Krankenhäusern offen gelegt. Jetzt zeigen sich die Fehlinvestitionen und Sparpolitik der vergangenen Jahrzehnte. Wir brauchen endlich ein grundlegendes Umdenken in unserem Gesundheitssystem. Unser Gesundheitssystem muss sich an den Bedarfen der Menschen orientieren und nicht an Profiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bessere Arbeitsbedingungen und Entlohnung - mehr Menschen für den Pflegeberuf gewinnen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Corona Pandemie standen die Menschen auf den Balkonen und haben für die Pfleger*innen geklatscht. Pflegekräfte und Pflegefachkräfte leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und klatschen alleine reicht nicht. Pflegekräfte verdienen eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen. Dazu braucht es starke Interessenvertretungen und deren Unterstützung, z.B. durch einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag in der Pflege. Zugleich unterstützen wir die Ansätze auf Bundesebene, die Finanzierungsbedingungen in der Pflege- wie auch Krankenversicherung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Nur mit fairen Refinanzierungsbedingungen können Krankenhäuser, stationäre Pflegeinrichtungen, aber auch ambulante Pflegedienste ihre Beschäftigten gut und fair bezahlen. Zugleich bedarf es kluger und verbindlicher Regelungen der Personalbedarfsbemessungen in allen diesen Einrichtungen und Diensten, damit die Pflegekräfte sich den ihnen anvertrauten Menschen mit Zeit und Kompetenz zuwenden können. Die Kommunen sind gefragt als Vorbild zu agieren z.B. bei der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen in kommunalen Krankenhäusern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Drittel der Auszubildenden verlassen während der Ausbildung oder unmittelbar danach den Beruf. Pflegende blieben im Schnitt nur acht Jahre im Beruf. Viele flüchten in Teilzeit. Grund sind die belastenden Arbeitsbedingungen, die eine angemessene und professionelle Versorgung oft unmöglich machen. So gibt es trotz großen Interesses zu wenig Menschen, die den Pflegeberuf ausüben, der Pflegenotstand ist längst da.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher gilt es jetzt auf allen Ebenen die Weichen umzustellen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, die Flucht von berufliche Pflegenden zu stoppen und neue Pflegekräfte zu gewinnen. Dazu zählt u.a. die Weiterqualifizierung von Hilfskräften, Wiedereinstiegsprogramme für Berufseinsteiger*innen, eine bessere Personalausstattung, Ausbildungsvergütungen für Studierende in der Pflege, berufsbegleitende Ausbildungen, spezifische Angebote für Migranten*innen sowie mehr Mitspracherechte und Verantwortung. Zugleich müssen neue Arbeitszeitmodelle durch Unterstützung der Leistungserbringer in der Pflege durch Beratungs- und Coachingangebote ermöglicht werden. Hier müssen Gesundheits-, Pflege-, Integrations-, Wissenschafts- und Arbeitspolitik noch viel stärker und verbindlicher ihre Maßnahmen im Sinn einer „Konzertierten Aktion Pflege des Landes Brandenburg“ ineinandergreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fachkräftesicherung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Brandenburg steht -wie alle Bundesländer- vor der großen Herausforderung, den zukünftigen Bedarf an Pflegekräften und Pflegefachkräften durch folgende Herausforderungen langfristig zu sichern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den steigende Anzahl älterer und pflegebedürftiger Menschen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>das altersbedingte Ausscheiden vieler derzeit tätiger Pflege(fach)kräfte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>den demographisch bedingten weniger zur Verfügung stehenden Arbeitskräften.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne stehen für eine langfristig angelegte Strategie einer zukunftsorientierten Sicherung dieses Bedarfs. Diese zeichnet sich durch die nachfolgenden Elemente aus, die wir gemeinsam mit unseren Partnern im Land und Bund umsetzen wollen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbleib der Menschen solange in ihrer Häuslichkeit und ihres sozialen Umfeldes und dadurch bedingter zielgerichteter Einsatz der Pflegekräfte und Pflegefachkräfte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Steigerung der Attraktivität der Pflege- und Gesundheitsberufe durch gute Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung einer modernen und zukunftsfähigen Pflegassistenzausbildung zur Entlastung der Pflegefachkräfte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung des Teamgedankens in der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Übertragung von Vorbehaltsaufgaben auf die Pflegekräfte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der akademischen Pflegeausbildung und Stärkung Interdisziplinärer Ausbildungsansätze zwischen Medizin und Pflege mit der neuen Medizinerausbildung am Standort Cottbus</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkere finanzielle Beteiligung des Landes an der Ausbildung unserer Zukunft in der Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Rahmenbedingungen auf Bundesebene verbessern – Pflegeversicherung reformieren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Neben Land und Kommunen spielt auch der Bund beim Thema Pflege eine entscheidende Rolle. Zentral ist hier eine umfassende Reform der Pflegeversicherung. Die letzte Bundesregierung hat die Anpassung der Pflegeversicherung an die Preissteigerungen ausgesetzt, sodass Pflegebedürftige immer weniger Leistung für dasselbe Geld bekommen. Die nächste Bundesregierung muss daher schnell handeln und als einen zentralen Baustein auch die Pflegeversicherung umfassend reformieren. Mit unserem Konzept der doppelten Pflegegarantie liegt ein pragmatischer Lösungsvorschlag auf dem Tisch, wie wir Pflegeeigenanteile sofort senken und dauerhaft deckeln können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Solidarität mit den Beschäftigten bei Asklepios</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Brandenburg streiken aktuell die Beschäftigten der Asklepios Kliniken. Dabei geht es um die Angleichung der Löhne von Ost und West. Während der Konzern von den Krankenkassen in Ost und West für die Patientenversorgung gleich hohe Vergütungen erhält, zahlt er seinen Beschäftigten im Osten erheblich weniger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ sollte im 21. Jahrhundert selbstverständlich sein, ist es aber nicht. Wir unterstützen daher die Streikenden bei ihrer Forderung der Angleichung von Löhnen in Brandenburg an die Löhne bei Asklepios im Westen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Streik zeigt aber noch weitere grundlegende Missstände in unserem Gesundheitssystem. Die Privatisierung der Kliniken, die heute zu Asklepios gehören war ein Fehler. Wir brauchen eine grundsätzliche Trendumkehr im Gesundheitssystem weg von der Privatisierung, das bedeutet, dass es keine weiteren Privatisierungen mehr geben darf. Gesundheitsversorgung ist ein Grundrecht und muss sich an den Bedarfen der Menschen orientieren und nicht an Profiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 16:06:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Anerkennung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg für Ökologie, Demokratie und Soziales e.V.</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/anerkennung-politische-stiftung-5416</link>
                        <author>45. Landesdelegiertenkonferenz (beschlossen am: 20.11.2021)</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/anerkennung-politische-stiftung-5416</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesdelegiertenkonferenz erkennt die &quot;Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg für Ökologie, Demokratie und Soziales e.V.&quot; als parteinahe politische Stiftung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg an.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 23 Nov 2021 20:08:20 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W44: Antonius Naumann</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/antonius-naumann-24197</link>
                        <author>Antonius Naumann</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/antonius-naumann-24197</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr kennt mich aktives junggrünes &amp; bündnisgrünes Mitglied mit einer besonderen Vorliebe für Digital- und Netzpolitik. Bei meiner Bewerbung als stellvertretender Basisdelegierter für den Länderrat geht es mir aber noch um etwas anderes: Als Brandenburger Landesverband haben wir die Verantwortung unsere Sichtweise eines Landesverbandes &quot;im Osten&quot; in den Länderrat zu bringen und strukturelle Besonderheiten und politische Kämpfe hör- und sichtbar zu machen, die manchmal auf der Bundesebene zu kurz kommen oder unsichtbar bleiben, denn die gibt es auch nach über 30 Jahren Wiedervereinigung noch. Im Wahlkampf war ich als Kandidat quer in Brandenburg unterwegs und hab die vielfältigen Perspektiven im Land mitgenommen, das würde ich gern auch auf den Länderrat tragen. Ich würde mich über euer Vertrauen freuen, damit wir auch im Vertretungsfall stark auf dem Länderrat als Brandenburger:innen repräsentiert sind!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Antonius</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>1998</strong>: Geboren in Magdeburg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2017 - 2021</strong>: Bachelorstudium IT-Systems Engineering in Potsdam</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2021 - heute</strong>: Masterstudium IT-Systems Engineering in Potsdam</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Neben dem Studium</strong>: Arbeit als Softwareentwickler</p></div></div><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Bündnisgrünes:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Februar 2020 - heute</strong>: Sprecher LAG Digitales und Medien</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>2021</strong>: Kandidat auf Listenplatz 6 zur Bundestagswahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>September 2019 - August 2020</strong>: Mitglied im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Brandenburg</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Nov 2021 15:10:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W43: Gabriele (Ele) Wagner (KV Potsdam)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/gabriele-ele-wagner-52027</link>
                        <author>Gabriele Wagner</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/gabriele-ele-wagner-52027</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr Lieben,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>leider bin ich krank, vielleicht sagt Lijrie, die mich kennt und mit der ich im politischen Austausch bin ein paar Worte zur mir.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin seit dem Frühjahr Mitglied bei den Grünen und noch beim Kennenlernen von Menschen und Strukturen. Aufklärung, Sacherhalt und Verstehen, also Kommunikation - Kommunikation ist Kunst !- sind mir eine Herzensangelegenheit. Ich bin seit 27 Jahren Rechtsanwältin gemeinsam mit meinem Mann, an Aufklärung interssiert, Entwicklerin der anwaltlichen Strukturberatung, ausgebildetet Mediatorin in der integrierten Mediation. Ich lerne von meinen Mandantinnen, meinem Mann - und er auch von mir! - und sehr viel von meinen drei - mittlerweile ewachsenen - Kindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Beisitzerin im Schiedsgericht würde ich gerne zu Aufklärung von Sachverhalten und der Vermittlung von Verstehen und Verstandensein beitragen.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich singe und tanze gerne, den Satz mag ich: &quot;Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.&quot; Francis Picabia.</p></div></div><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Da ich kurzfristig gefragt wurde, kann ich leider nur kurz Auskunft geben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geb. 17.10.1961 in Gießen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aufgewachsen, Grundschule und Abitur in Barsinghausen b. Hannover</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium und 1. juristisches Staatsexamen in Saarbrücken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Referendariat und 2. juristisches Staatsexamen in Köln</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Berufliche Auslandserfahrenungen in Rom, Mailand, New York und Edinburgh</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Rechtsanwältin tätig seit 1994, seit 1996 in Potsdam</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Verheiratet, drei Kinder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir leben und arbeiten in Potsdam und auf Aeroe in Dänemark</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Nov 2021 10:59:45 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W42: Cosima Mair (Kv Teltow-Fläming)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/cosima-mair-165</link>
                        <author>Cosima Mair</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/cosima-mair-165</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/cosima-mair-165/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Cosima Mair. Ich bin 19 Jahre alt und studiere Biologie. Ich bin seit Sommer 2020 Mitglied bei den Grünen und der Grünen Jugend. Ich engagiere mich bisher vor allem im Ortsverband Großbeeren. Großbeeren ist die nördlichste Gemeinde Teltow-Flämings und durch die Nähe zu den Gemeinden Teltow, Blankenfelde-Mahlow und die Nähe zu Berlin sowie Ludwigsfelde geprägt. Bekannt ist Großbeeren vor allem als Ort einer Schlacht gegen Napoleons Armee 1813 und als Standort des „GVZ Berlin Süd Großbeeren“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Entscheidung für den Eintritt in die Partei hatte mehrere Gründe. In der vierten Klasse fragte ich mich immer wieder: Warum kommt der Bus nur zwei Mal am Tag? Damals war für mich wenig ersichtlich, welche Akteure wie und wo bei diesem Thema zusammenspielen. Doch heute weiß ich, wie erschwert der ÖPNV-Ausbau in Brandenburg durch die verschiedenen Verkehrsunternehmen und Interessen der Landkreise ist. Es wurde mir klar, dass ich mich nicht mehr nur über Themen „beschweren“ sollte, sondern selbst etwas bewegen kann und will. Um den Problemen, denen ich im Alltag und in der Schule begegnet bin, etwas entgegen zu setzen, bin ich den Grünen beigetreten. Ich bin davon überzeugt, dass die Grünen gut aufgestellt sind, um auch die Probleme der Zukunft anzugehen und zu bewältigen- insbesondere die Klimakrise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe mein Biologiestudium auch aus tiefer Überzeugung angefangen. Der unterdurchschnittliche Niederschlag der letzten Jahre und die gleichzeitig stärker werdenden Unwetter zerstören bereits jetzt unsere Lebensgrundlage- die Natur. Mein Biologiestudium möchte ich daher vor allem nutzen, um selbst etwas gegen den Klimawandel zu tun und die Wichtigkeit der Natur für die Bevölkerung zu vermitteln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Basismitglieder im Parteirat sollen vor allem die Vielfalt der Partei selbst und auch der Gesellschaft widerspiegeln. Daher bewerbe ich mich für den Parteirat, denn gerade junge Frauen fehlen an vielen Stellen in der Politik. Eine weibliche und jüngere Perspektive miteinzubringen, scheint mir daher besonders wichtig. Nicht zuletzt aus diesem Grund engagiere ich mich bereits in meiner Gemeinde Großbeeren als sachkundige Einwohnerin sowie in der Arbeitsgemeinschaft „Kinder- und Jugendbeirat“ für die Schaffung eines solchen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin sehr motiviert, meine bisherigen Erfahrungen in den Parteirat miteinbringen und erweitern zu können. Des Weiteren freue ich mich, meine Ziele und Wünsche für Brandenburg verfolgen zu können und hierbei vor allem die Jugend besonders im Blick zu haben. Auch weil gerade Themen wie der Klimawandel meine Generation in Zukunft ganz besonders hart treffen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Herzensthemen sind (kleiner Auszug : ) ): Feminismus, Rechte von „queeren“ Menschen, Kampf gegen den Rechtsextremismus sowie das Wahlrecht ab 16.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei Fragen könnt ihr mich gerne unter <a href="mailto:cosima.gruene@t-online.de">cosima.gruene@t-online.de</a> kontaktieren. Ich freue mich über Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Cosima</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 23:11:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W40: Wolfgang Renner (KV Spree-Neiße)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/wolfgang-renner-37799</link>
                        <author>Wolfgang Renner</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/wolfgang-renner-37799</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/wolfgang-renner-37799/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Wolfgang Renner</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>15913 Byhleguhre-Byhlen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dorfstr. 100</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kreisverband Spree/Neiße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Persönliches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Geb. am 13.8.1958 in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ledig, aber in festen Händen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2 Kinder, 21 und 25 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Konfessionslos</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Berufliches:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>7 Semester Jurastudium in München</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Biologiestudium in Mainz, Diplom 1990 mit Schwerpunkt Gewässerökologie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>1992 Wechsel nach Brandenburg und Mitarbeit beim Aufbau der Landesanstalt für Großschutzgebiete</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Dezernats- und Referatsleiter im Landesumweltamt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>2007-2018 Leiter des Naturparks Schlaubetal</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Grünes:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit fast 40 Jahren ehrenamtlich bei B90/ Die Grünen aktiv</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitwirkung bei der Fusion von Bündnis 90 und Grünen im ersten gemeinsamen Landesvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>nach der Kreisgebietsreform beteiligt an der Zusammenführung verschiedener Gruppierungen zum Kreisverband LDS</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>jahrelanges Mitglied in Ausschüssen des Kreistages LDS sowie des Stadtrates Mainz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ehemaliger Basisdelegierter im Länderrat für Rheinland-Pfalz und Brandenburg sowie im Präsidium vieler Landes- und Bundesparteitage</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>in insgesamt vier Brandenburger Landesvorständen, also acht Jahre zuständig für die Lausitz, Umwelt- und Kohlepolitik</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>bei den Bundes- und Landtagswahlen bis 2017 Direktwahlkreise auf dem Lande übernommen und immer mit großem Enthusiasmus Wahlkampf betrieben</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ehrenamtliches und Mitgliedschaften:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>AStA-Vorsitzender und Vorsitzender des StudentInnenparlaments Mainz (zu Studienzeiten)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitbegründer und lanjähriges Mitglied des Fördervereins für Naturschutz im Spreewald e.V.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Initiator des Fördervereins Nationalpark Lieberoser Heide e.V.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitbegründer des Aktionsbündnisses „Klare Spree e.V.“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied in der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau e.V.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied bei Carpus e.V., einem Verein zur Entwicklung regionaler Strukturen auf den Philippinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>seit 2018 Realisierung von Korallenschutzprojekten auf den Philippinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu meiner Kandidatur:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie ihr meinem Lebenslauf entnehmen könnt, bin ich in unserer Partei schon fast 2/3 meines Lebens auf unterschiedlichen Ebenen aktiv, seit 1992 in Brandenburg, davor in München und Rheinland-Pfalz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>So konnte ich von der Ebene des Kreisverbandes bis zur Leitung von Bundesparteitagen viel Erfahrung sammeln. Auch Wahlkämpfe habe ich von der Kreisebene bis zum Listenplatz 2 bei der Bundestagswahl 2013 regelmäßig bestritten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich habe also die Entwicklung unserer Partei hautnah miterlebt, mitgestaltet und oft auch mitgelitten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was sich in der langen Zeit verändert hat, war nach meinem Empfinden vor allem unsere Wahrnehmung als Bündnisgrüne in der Bevölkerung. Waren wir in den 80ern noch „Spinner und Kommunisten“, hat sich das in den letzten Jahren gewandelt. Nach der Wiedervereinigung kam der Aufbau im Osten und die vielen Regierungsbeteiligungen. Heute werden wir als „grüne Volkspartei“ für ganz Deutschland wahrgenommen. Mit viel mehr Mitgliedern, vor allem jungen Leuten, macht das Ganze natürlich auch mehr Spaß - nicht zu unterschätzen! Auf dem Land bilden sich Ortsgruppen, wo man früher alleine am Infostand war. Das erschließt neue Schichten bei den Wähler*innen und trägt unsere Inhalte weit in das liberale und konservative Lager hinein. Leute, die früher CDU gewählt haben, sind direkt zu uns gewechselt und können sich eine grüne Kanzlerin vorstellen. Eine tolle Entwicklung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auf der anderen Seite führt schnelles Wachstum natürlich zu einem gewissen Verlust an Beweglichkeit. Der Trend zur Volkspartei führt auch programmatisch in die Breite, was per se ja kein Fehler ist. Auch schleift so ein Prozess natürlich auch Spitzen ab, ein ganz normaler Vorgang. Dieser darf allerdings nicht dazu führen, dass mit dem Fokus auf die Breite das Wesentliche und der historische Auftrag unserer Partei aus dem Blick geraten: der Erhalt der Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Der Klimaschutz muss daher oberste Priorität haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit ist für mich klar, auf Bundesebene <strong>die </strong>Ministerien Grün zu besetzen, die die größten Effekte für den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit generieren können. Das sind für mich <strong>nach</strong> dem Finanzministerium die Bereiche Verkehr und Landwirtschaft. Dafür müssen wir kämpfen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Sinne möchte ich mich für den Basissitz im Länderrat für unseren Landesverband bewerben. Ihr bekommt einen mit Hartnäckigkeit und programmatischer Durchsetzungsfähigkeit ausgestatteten kampferprobten Delegierten. Dafür bitte ich um Euer Votum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit grünen Grüßen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wolfgang</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 22:05:09 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W41: Inge Schwenger (KV Havelland)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/inge-schwenger-23820</link>
                        <author>Inge Schwenger</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/inge-schwenger-23820</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/inge-schwenger-23820/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit fast 4 Jahren bin ich Mitglied in unserer Partei, seit 2 Jahren in Verantwortung als CoSprecherin des KV Havelland. Mein Engagement in dieser Zeit konzentrierte sich zum auf meine eigenen Arbeitsfelder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Regenerative Prozesse in der Landwirtschaft fördern und ermöglichen</strong><br>
- Schulterschluss schaffen zu den kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben, da diese in erster Linie die Zeche der Sackgasse &quot;industrielle Landwirtschaft&quot; zu zahlen haben<br>
- aus dem Slogan &quot;regionale&quot; Produkte eine Handlungslinie machen, hier konkret für das Recht auf Weideschlachtung und dezentrale kleine Schlachteinheiten eintreten<br>
Das zweite wesentliche Feld war eine <strong>proaktive Politik in Sachen Corona Pandemie</strong> auf den Weg zu bringen, ein Thema, das uns gerade jetzt schmerzlich an immer noch vorhandene Lücken erinnert.<br>
Bereits im Frühsommer 2020 haben wir vom KVO Havelland zentral und mehreren OVs eine Aufklärungskampagne für das Tragen von MundNaseMasken sowie die Bereitsstellung der Masken für besonders gefährdete Bereiche organisiert. Ein Jahr später galt es frühzeitig für Tests in Bildungseinrichtungen und Schulen zu sorgen. Auch hier haben wir proaktiv gehandelt und debattiert.<br>
Als Gastronomin lag mir natürlich nahe, für die vielen durch die Corona Krise in wirtschaftliche Existenznot geratenen Klein- und Familienbetriebe Lösungswege zu finden. Hier danke ich insbesondere unserem Fraktionsmitglied Heiner Klemp für die exzellente Begleitung in diesem Punkt. Angeregt werden konnten u.a. andere Wege zu KLeinkrediten und die Unterstützung angesichts massiver Personalnot.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell sind wir mit der IV.Welle erneut in eine Situation geraten, die allein in unserem Bundesland weiteren tausenden von Menschen ihre Gesundheit und einigen auch ihr Leben kosten wird. Wieder oder immer noch sind die Strukturen für die Beherrschung der Pandemie nicht ausreichend ausgestattet und gerüstet. Dies darf nicht so bleiben und hier muss unsere Partei eine Vorreiterrolle spielen, zumal diese Pandemie letztlich nur ein Ausdruck des internationalen Raubbaus an und der Verletzung von unseren ökologischen Systemen ist. Wir müssen zu der Kraft werden, die auch an dieser Stelle die richtigen Wege frühzeitig beschreiten hilft.<br>
Hier möchte ich meine Expertise als frühere Klinikleiterin in die Waagschale werfen.<br><br><strong>Kommunikation von unten nach oben</strong> ist ein weiteres Thema, das mich beschäftigt. Mit dem Havelländer Sommerfest von Bündnis90/die Grünen und der Traktorinitiative im Westhavelland , der &quot;Kom-Initiative&quot; aus grüner Jugend und anderen aktiven Parteimitgliedern konnten wir im Wahlkampf aber auch darüber hinaus frische Akzente und Begegnungsformen schaffen, die es uns jenseit trockener Sitzungen und Podiumsdiskussionen ermöglicht nah an alle denen zu sein, deren Interessen und Stimmen wir in Politik umsetzen möchten.<br>
Bündnis90 die Grünen steht als erste und einzige Partei für den Grundsatz <strong>&quot;Basis ist Boss&quot;</strong>. Dass dies als wesentliche Grundlage unseres Erfolge kultiviert bleibt ist mein großes Anliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich über Eure Stimmen und Unterstützung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inge</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dr. Ingeborg Schwenger-Holst (Wahlname: Inge Schwenger)<br>
Geboren 26.02.1958 in Bochum (62 Jahre alt)<br>
Geschieden, 2 Söhne, 34 und 30 Jahre alt, 2 Enkelkinder<br>
Seit 23 Jahren in Partnerschaft<br>
Promovierte Ärztin, Ärztin für Homöopathie<br>
Betreiberin des Landgut Schönwalde mit Grünlandwirtschaft, Pferdezucht, Hotel und Slow-Food Restaurant</p></div></div><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1971-1976 Eintritt in die SPD/Jusos, Engagement für selbstverwaltete Jugendzentren Teil der Bewegung gg. die Ausbürgerung Wolf Biermanns<br>
1976 – 1984 Studium der Medizin an der FU,<br>
1986 – 1996 Tätigkeit als chirurgische Assistenzärztin am Krankenhaus Moabit, dann in eigener Praxis. Ausbildung zur Ärztin für Homöopathie.<br>
1997 Eröffnung der Klinik für Minimal Invasive Chirurgie in Berlin Zehlendorf als geschäftsführende Gesellschafterin /Medizinische Direktorin<br>
2003 Prix Veuve Clicquot als Unternehmerin des Jahres in Deutschland<br>
seit 2006 Entwicklung von Produkten für die regenerativen Landwirtschaft und Emissionsreduzierung in der Viehhaltung<br>
2018 Eintritt Bündnis 90/die Grünen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 22:00:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W39: Dr. Inge Schwenger (KV Havelland)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/dr-inge-schwenger-23324</link>
                        <author>Inge Schwenger</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/dr-inge-schwenger-23324</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/dr-inge-schwenger-23324/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit fast 4 Jahren bin ich Mitglied in unserer Partei, seit 2 Jahren in Verantwortung als CoSprecherin des KV Havelland. Mein Engagement in dieser Zeit konzentrierte sich zum auf meine eigenen Arbeitsfelder</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Regenerative Prozesse in der Landwirtschaft fördern und ermöglichen</strong><br>
- Schulterschluss schaffen zu den kleinen und mittleren bäuerlichen Betrieben, da diese in erster Linie die Zeche der Sackgasse &quot;industrielle Landwirtschaft&quot; zu zahlen haben<br>
- aus dem Slogan &quot;regionale&quot; Produkte eine Handlungslinie machen, hier konkret für das Recht auf Weideschlachtung und dezentrale kleine Schlachteinheiten eintreten<br>
Das zweite wesentliche Feld war eine <strong>proaktive Politik in Sachen Corona Pandemie</strong> auf den Weg zu bringen, ein Thema, das uns gerade jetzt schmerzlich an immer noch vorhandene Lücken erinnert.<br>
Bereits im Frühsommer 2020 haben wir vom KVO Havelland zentral und mehreren OVs eine Aufklärungskampagne für das Tragen von MundNaseMasken sowie die Bereitsstellung der Masken für besonders gefährdete Bereiche organisiert. Ein Jahr später galt es frühzeitig für Tests in Bildungseinrichtungen und Schulen zu sorgen. Auch hier haben wir proaktiv gehandelt und debattiert.<br>
Als Gastronomin lag mir natürlich nahe, für die vielen durch die Corona Krise in wirtschaftliche Existenznot geratenen Klein- und Familienbetriebe Lösungswege zu finden. Hier danke ich insbesondere unserem Fraktionsmitglied Heiner Klemp für die exzellente Begleitung in diesem Punkt. Angeregt werden konnten u.a. andere Wege zu KLeinkrediten und die Unterstützung angesichts massiver Personalnot.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell sind wir mit der IV.Welle erneut in eine Situation geraten, die allein in unserem Bundesland weiteren tausenden von Menschen ihre Gesundheit und einigen auch ihr Leben kosten wird. Wieder oder immer noch sind die Strukturen für die Beherrschung der Pandemie nicht ausreichend ausgestattet und gerüstet. Dies darf nicht so bleiben und hier muss unsere Partei eine Vorreiterrolle spielen, zumal diese Pandemie letztlich nur ein Ausdruck des internationalen Raubbaus an und der Verletzung von unseren ökologischen Systemen ist. Wir müssen zu der Kraft werden, die auch an dieser Stelle die richtigen Wege frühzeitig beschreiten hilft.<br>
Hier möchte ich meine Expertise als frühere Klinikleiterin in die Waagschale werfen.<br><br><strong>Kommunikation von unten nach oben</strong> ist ein weiteres Thema, das mich beschäftigt. Mit dem Havelländer Sommerfest von Bündnis90/die Grünen und der Traktorinitiative im Westhavelland , der &quot;Kom-Initiative&quot; aus grüner Jugend und anderen aktiven Parteimitgliedern konnten wir im Wahlkampf aber auch darüber hinaus frische Akzente und Begegnungsformen schaffen, die es uns jenseit trockener Sitzungen und Podiumsdiskussionen ermöglicht nah an alle denen zu sein, deren Interessen und Stimmen wir in Politik umsetzen möchten.<br>
Bündnis90 die Grünen steht als erste und einzige Partei für den Grundsatz <strong>&quot;Basis ist Boss&quot;</strong>. Dass dies als wesentliche Grundlage unseres Erfolge kultiviert bleibt ist mein großes Anliegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich freue mich über Eure Stimmen und Unterstützung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Inge</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dr. Ingeborg Schwenger-Holst (Wahlname: Inge Schwenger)<br>
Geboren 26.02.1958 in Bochum (62 Jahre alt)<br>
Geschieden, 2 Söhne, 34 und 30 Jahre alt, 2 Enkelkinder<br>
Seit 23 Jahren in Partnerschaft<br>
Promovierte Ärztin, Ärztin für Homöopathie<br>
Betreiberin des Landgut Schönwalde mit Grünlandwirtschaft, Pferdezucht, Hotel und Slow-Food Restaurant</p></div></div><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1971-1976 Eintritt in die SPD/Jusos, Engagement für selbstverwaltete Jugendzentren Teil der Bewegung gg. die Ausbürgerung Wolf Biermanns<br>
1976 – 1984 Studium der Medizin an der FU,<br>
1986 – 1996 Tätigkeit als chirurgische Assistenzärztin am Krankenhaus Moabit, dann in eigener Praxis. Ausbildung zur Ärztin für Homöopathie.<br>
1997 Eröffnung der Klinik für Minimal Invasive Chirurgie in Berlin Zehlendorf als geschäftsführende Gesellschafterin /Medizinische Direktorin<br>
2003 Prix Veuve Clicquot als Unternehmerin des Jahres in Deutschland<br>
seit 2006 Entwicklung von Produkten für die regenerativen Landwirtschaft und Emissionsreduzierung in der Viehhaltung<br>
2018 Eintritt Bündnis 90/die Grünen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 19:28:24 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W 38: Barbara Brecht-Hadraschek (KV Barnim)</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/barbara-brecht-hadraschek-51321</link>
                        <author>Barbara Brecht-Hadraschek</author>
                        <guid>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/barbara-brecht-hadraschek-51321</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/barbara-brecht-hadraschek-51321/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freund*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin (erst) seit Anfang 2020 Mitglied bei den Grünen, im Kreisverband Barnim. Diesen Sommer habe ich bei meinem ersten Wahlkampf so richtig mit angepackt. Ich finde es großartig, dass die Grünen eine so offene Willkommenskultur für Neumitglieder haben und habe mich von Anfang an gut aufgehoben und geschätzt gefühlt. Bei der Vorbereitung der LDK in unserem Kreisverband haben wir auch über die anstehende Wahl zu den unterschiedlichen Gremien gesprochen – und gemeinsam festgestellt, dass es wichtig ist, dass auch Neumitglieder die Parteiarbeit mitgestalten. Ich finde: Eine gute Mischung aus alten Häs*innen und dem frischen Blick von „außen“ tut uns Grünen gut. :)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sehr gerne würde ich mich deshalb im Parteirat einbringen! Die inhaltliche Zusammenarbeit und Vernetzung über alle Ebenen hinweg finde ich sehr spannend und wichtig – und denke, dass ich mich hier mit meinen Fähigkeiten und Erfahrungen sehr gut einbringen kann. Sich gemeinsam mit verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen und diese zusammenzuführen, ist eine spannende Aufgabe, der ich mich sehr gerne stellen würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Nachdem ich als Grüne ja noch ein unbeschriebenes Blatt bin, stelle ich mich euch etwas ausführlicher vor:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit eines größeren freien Trägers der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin ­ – und mir liegen die Themen <strong>Bildungsgerechtigkeit</strong> sowie pädagogische und soziale <strong>Inklusion</strong> und gesellschaftliche Teilhabe besonders am Herzen. Gerade die Pandemie hat mir nochmal schmerzlich gezeigt, wie wenig das Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien in allen Facetten in unserer Gesellschaft im Fokus steht, erst recht, wenn Menschen mit Behinderungen betroffen sind! Und wie schnell Spar- und so genannte Sachzwänge vorgeschoben werden, um dringend notwendige Veränderungen oder auch nur einfache Hilfen nicht umsetzen zu müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der politische und kommunikative Umgang mit der Pandemie (Wissenschaftsleugnung, False Balance in den Medien etc.) hat mir außerdem gezeigt, wie wichtig es ist, <strong>neue kommunikative Strategien</strong> für die dringend notwendigen Veränderungen im Angesicht der Klimakrise zu entwickeln. Ich hoffe, dass wir hier gemeinsam Wege finden, die Klimakrise von der gefühlten „nice to have“-Agenda in der Gesellschaft endlich dahin zu bringen, wo es hingehört: Auf Prio 1! Als jemand, der seit Jahrzehnten seine Brötchen mit strategischer Unternehmenskommunikation verdient, glaube ich, dass ich mich hier positiv einbringen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein innerer Demokratiekompass: Ich möchte in einem Land leben, in dem Menschen in all ihrer Vielfalt gleiche Möglichkeiten haben sich zu entfalten, gleich respektiert werden und einfach in Frieden ihr Ding machen können. Und Menschenrechte hören nicht an der europäischen Grenze auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Feminismus</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin in den 80er Jahren westdeutsch feministisch sozialisiert worden, war damals in einer Mannheimer Frauengruppe aktiv und habe bei einer autonomen feministischen Zeitschrift mitgewirkt. Ich finde es toll, wie viele junge Frauen (inklusive meiner Tochter) und junge Männer heute ganz selbstverständlich feministisch denken und handeln. Für mich ist jeder Mensch unabhängig von seinen in die Wiege gelegten Chromosomen das, was er*sie fühlt und mir kommuniziert. Ich sehe mich beim intersektionalen Queerfeminismus als Lernende und bin absolut dankbar, wenn man mich hier auf meine möglichen Unsensibilitäten hinweist! Ganz praktisch möchte ich mich für eine bessere Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Kommunalpolitik einsetzen. Auf meiner politischen „Agenda“ steht außerdem die auch finanziell bessere Anerkennung von Carearbeit – sei es im Krankenhaus, im Pflegeheim, in der Kita und natürlich auch zu Hause in den Familien in all ihren Facetten!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Leitgedanke in der Kommunikation und der Arbeit mit anderen ist von Haim Omer geprägt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><em>„Vertrauen ist die Bereitschaft, das Risiko einzugehen, dem Anderen eine gute Absicht zu unterstellen!“ </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diesem Sinne freue ich mich auf eine konstruktive Parteiarbeit, scheue aber auch keine inhaltlichen Konflikte und leiste meinen Beitrag, damit diese fair ausgetragen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Neubrandenburgerin und Neugrüne möchte ich mich sehr gerne einbringen und die Arbeit unserer Landespartei in dieser herausfordernden Zeit positiv unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Herzliche Grüße</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Barbara</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe eine 16-jährige Tochter. Aufgewachsen in Baden-Württemberg (Vater und Mutter Ur-Grüne seit Anfang der 80er Jahre, Abitur in der Arbeiterstadt Mannheim, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und ev. Theologie in Heidelberg, Brest und Wien) hat es mich nach einigen Wanderjahren der Liebe wegen nach Berlin verschlagen – und der hohen Mieten wegen vor drei Jahren in den „Speckgürtel“, nach Bernau. Ich war fast 15 Jahre selbständige Texterin, PR-Frau und Medientrainerin, bevor ich vor knapp sechs Jahren in eine Festanstellung ging und beruflich ein neues Kapitel aufgeschlagen habe. Ich bin ein offener, humorvoller und sehr neugieriger Mensch. In pandemiefreien Sommern trifft man mich auch mal auf Konzerten oder einem Festival, je lauter die Musik umso besser!:)</p></div></div><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>brecht@contentundco.de<br>
Twitter: @frau_brecht<br>
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit bei einem Kinder- und Jugendhilfeträger<br></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 17:56:43 +0100</pubDate>
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                        <title>W37: Lydia Budiner</title>
                        <link>https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/lydia-budiner-63820</link>
                        <author>Lydia Budiner</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="https://Brandenburg.antragsgruen.de/ldk2021/lydia-budiner-63820/viewimage?sectionId=15817" alt="Foto"><h2>Bewerbungstext (ohne Begrenzung)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Mehrheit ist weiblich, denn 42. Mio Menschen sind weiblich in Deutschland - von 83.Mio Gesamtbevölkerung! Die Vergangenheit, DIE Gegenwart, DIE Zukunft - das sind wir! Sogar das Alter als Lebensphase wird immer weiblicher - denn auch im Alter gibt es einen Frauenüberhang.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Obwohl immerhin 52% der Frauen in sog.kritischer Infrastruktur tätig sind, verdienen diese dort wenig und DIE Führungspositionen bleiben überwiegend männlich. &quot;Kritische Infrastruktur&quot; sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Die meisten Frauen findet man dabei im Gesundheitssektor, wo 73% der Stellen von Frauen besetzt sind. Schaut man jedoch z.B. in die Universitätskliniken und dort auf Führungspositionen, so sind die nur zu 13% mit Frauen besetzt. In Zeiten von Corona haben Forschende deutlich häufiger publiziert - die Steigerung der PUblikationstätigkeit war jedoch bei Männern deutlich höher als bei Frauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kurz: Wir sind noch weit davon entfernt, dass jeder Mensch die gleichen Chancen im Leben hat. Dabei kann die Mobilitäts-, Verkehrs- und Energiewende nur MIT Frauen gelingen. Ich möchte Frauen Mut machen, Ihren eigenen Weg zu beschreiten, auch wenn da (noch) Hürden sind, diese zu nehmen (wir arbeiten gemeinsam daran, diese aus dem Weg zu räumen). Wir sind die Vorbilder für unsere Töchter UND Söhne, wir sind das Rollenbild an dem sich unsere Kinder orientieren und wir gestalten heute die Zukunft, damit diese selbstverständlich weiblich bleibt, und weiblicher wird. Wir leben heute unseren Kindern vor, wie Partnerschaft gehen kann und wie frau Politik stärken kann. Dazu möchte ich beitragen - auch für meine Tochter.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Weitere Angaben zur Person </h2><h2>Kurzinfos, Vita, Kontaktdaten (bitte tabellarisch, erscheint rechts unterm Bild, max. 700 Zeichen)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dipl.Bio. Dipl.-Ing. Lydia Budiner</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unternehmerin, Biologin, Ingenieurin, Personal- und Businesscoach</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>verheiratet, 1 Tochter</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit ca. 2019 Abgeordnete der Stadtverordnetenversammlung Hohen Neuendorf und Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsausschusses, vorher sachkundige Einwohnerin im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 16:22:04 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>